Hans und Rosemarie Heckwolf

Wo der Funke überspringt...

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Rosemarie und Hans Heckwolf feiern heute ihre Goldene Hochzeit in Münster, An der Kirche 7.

Münster - Der Funke der dauerhaften Liebe und Zuneigung sprang über beim Kreisfeuerwehrtag im Juli 1962 in Münster.

Zwar hatten sich Rosemarie und Hans Heckwolf bereits im Mai dieses für sie so bedeutenden Schicksalsjahres kennengelernt, doch war’s um beide beim Fest der Blauröcke geschehen. Heute feiern die Eheleute ihre Goldene Hochzeit mit „einem Tag der offenen Tür“ für Freunde und Bekannte in der Straße An der Kirche 7.

Das mit der Feuerwehr muss vorbestimmt gewesen sein: Rosemaries Vater war jahrzehntelang Gerätewart bei Münsters Freiwilliger Wehr, Hans Heckwolf 40 Jahre Rechner in diesem Verein. Die beiden bodenständigen, gebürtigen Münsterer konnten sich gar nicht aus dem Wege gehen.

Hans Heckwolf besuchte die Grundschule in Münster, ging sechs Jahre auf Dieburgs Realschule, um dann eine ähnliche Langzeitbindung mit der Verwaltung seines Geburtsortes einzugehen wie auf anderer Basis mit seiner Gattin. Der als Verwaltungsangestellter seine Berufslaufbahn Startende beendete den Aufstieg auf der Karriereleiter mit seinem Ruhestand am 31. Oktober 2003 „nach nahezu 45 Jahren“ Dienst im Rathaus als Verwaltungs-Oberrat. Seit November 1983 ist der heute 72-Jährige Ortsgerichtsvorsteher und Schiedsmann für den Ortsteil Münster. Erst gestern, einen Tag vor dem standesamtlichen Jubiläum mit der Gattin, wurde er im Amtsgericht Dieburg erneut für fünf Jahre in diesem Ehrenamt bestätigt (Bericht auf dieser Seite). 30 Jahre ist der rührige Münsterer Obmann im Verwaltungsrat der Katholischen Kirche Münster, nahezu 24 Jahre im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Dieburg. Schließlich kommen auch noch 17 Jahre hinzu, in denen Heckwolf ehrenamtlicher zweiter Vorsitzender der DJK Münster war.

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„Da mein Mann immer aufwändige Poste inne hatte, regierte ich in Haus und Hof“, lacht Rosemarie Heckwolf. Nach ihrem Schulabschluss in Münster lernte die heute 66-Jährige Schneiderin in einer Dieburger Nähschule, arbeitete dann drei Jahre in einem Schneiderbetrieb in Ober-Roden und war zuletzt als Feintäschnerin bei der Firma Mosbach und Gruber beschäftigt.

Nach der Geburt der beiden Töchter des Ehepaares war sie nicht mehr berufstätig. Sie fand ihre Berufung im Zuhause und füllt diese noch heute mit Freude aus. Das größte Hobby der Eheleute ist ihr großer Garten, das Lesen und Reisen. Und freilich die drei Enkel. Weil eine Tochter nach Ischgl geheiratet hat und derzeit in der Gastronomie unabkömmlich ist, wird im Familienkreis das kirchliche Jubiläum der Goldenen Hochzeit im Mai ganz groß gefeiert.

tm

Quelle: op-online.de

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