Vielfältiges Angebot der Schule auf der Aue und Nikolausmarkt

Geballt-gekonnte Selbstdarstellung

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Chemiker und Physiker sind immer für eine Überraschung gut. Und manchmal knallt’s dann kräftig.

Münster - Vorführungen, Informationen und Mitmachaktionen gab es in großer Zahl zum Tag der offenen Klassentüren nebst Nikolausmarkt am Samstag an der Schule auf der Aue. In allen Gängen und Klassensälen herrschte Gedränge, so groß war das Interesse der vielen Besucher. Von Thomas Meier 

Schon vor Beginn der Selbstpräsentation der Kooperativen Gesamtschule gab es im weiten Umfeld keinen freien Parkplatz mehr. Die rund 1 000 Schüler von Gymnasium, Förderstufe, Real- und Hauptschule hatten sich nicht umsonst bestens vorbereitet: Viele Eltern, Verwandte und Freude wollten schauen, was so alles aufgefahren wird. Und da hatten sich die rund 80 Lehrer und ihre Zöglinge doch einiges einfallen lassen. Nicht nur die eigene Schülerschaft war vertreten: Gleich zu Beginn begrüßte der Chor der Münsterer John-F.-Kennedy-Schule das Publikum. Die älteren Grundschüler und ihre Eltern lernten so auch schon mal die weiterführende Aue-Schule kennen.

Der Chor der Kennedy-Schule stimmte sich und die Besucher auf die Gesamtschule nebst ihren vielen Angeboten ein.

Um sich besser zurechtzufinden, verteilten Aue-Schüler gleich am Eingang Flyer, die Programm und Wegweiser waren. Und das war gut so. Da gab es eine Schulrallye, initiiert von der Schülervertretung. Wer sie absolvierte, kam wirklich rum im Schulkomplex, der noch stark gekennzeichnet ist von der laufenden Sanierung. Der bereits fertiggestellte naturwissenschaftliche Trakt war Ziel vieler wissbegieriger Besucher. Durch den Neubau gab es halbstündlich Führungen, und in Chemie-, Biologie-und Physiksälen erwarteten spannende Mitmachaktionen und Vorführungen die Gäste.

Das Aue-Nachwuchsorchester, die Schulband und einige Musikklassen luden zu Klangerlebnissen ein, die Stacking-AG führte vor, wie dieser Sport des Becherstapelns Konzentration, Beweglichkeit und Kondition fördern. Und in fast allen Klassensälen waren Präsentationen aufgebaut. Da zeigten beispielsweise Schüler, wie sie sich mit den Weltreligionen auseinandersetzen, wie der Irlandaustausch so läuft, was die Nachwuchs-Künstler an Kreativem produzieren oder wie heute Erdkunde vermittelt wird.

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Tiefe Einblicke vermittelte die Aue-Schule allen Besuchern.

Vielbesucht war auch der Computerraum, in dem Schüler und Lehrer zeigten, wie Medienkompetenz erarbeitet wird. Direkt angrenzend überzeugte die 2006 gegründete Mediathek, welch Schatzkistlein sie an Wissen ist, und der Aue-Club zeigte, dass das Schuldasein auch sehr bequeme und angenehme Seiten hat. Nach dem Vormittagsunterricht können die Schüler sich im Club ausruhen oder spielen, basteln und malen. Die Teestube im angrenzenden Raum sowie die Mediathek ergänzen die Möglichkeiten. Die Räume sind ausgestattet mit Sofas, gemütlichen Sitzkissen, Stühlen, Tischen, Regalen und bunten Bildern. Und freilich fanden die zahlreichen Angebote an Speis und Trank an der Schule reichlich Abnehmer.

Quelle: op-online.de

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