Geld für Gehsteige und Brücken

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Rund 170 Bürger folgten der Einladung zum informativen sonntäglichen Gemarkungsrundgang durch Münster.

Münster ‐ Rund 170 Bürger beim liefen beim traditionellen Grenzgang der Gemeinde einmal rund um Münster. Bürgermeister Walter Blank gab erste Informationen gleich am Ausgangspunkt Abtenauer Platz bei der Wehr. Von Ellen Jöckel

Die Sanierung des 30 Jahre alten Feuerwehrhauses soll bis etwa Mitte Oktober abgeschlossen sein. Neben einem neuen Dach und Wärmedämmungsmaßnahmen seien auch Umkleideräume und Duschen für die steigende Zahl an weiblichen Mitgliedern gebaut worden. Insgesamt hätten die Erneuerungen am Feuerwehrgebäude 750 000 Euro gekostet und zwölf Monate gedauert. „Wir haben dafür 500 000 Euro Fördermittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen erhalten“, sagte Blank, der vorneweg marschierte.

Los ging es durch das Inselviertel, dem vor acht Jahren erschlossenen Neubaugebiet „Auf der Hardt“. Im Moment finde hier der Endausbau statt. Bürgersteige und Nebenwege müssen noch vollständig gepflastert werden, bevor die Asphaltierung der Fahrstraße folgt. „In diesem Jahr müssen wir hierfür 300.000 Euro aufbringen. Insgesamt beläuft sich der Endausbau dann auf 1,5 Millionen Euro, von denen die Anlieger lediglich 20 Prozent tragen. 80 Prozent bringt die Gemeinde auf“, betonte Blank.

Weitere Fakten gab es am neugebauten Märktezentrum an der Darmstädter Straße. Seit dem letzten Grenzgang in Münster vor zwei Jahren hat sich das Gebiet „Hinterm Vorderberg“ gewaltig verändert. Insgesamt ist der Bereich 25.000 Quadratmeter groß. Davon befinden sich 13.000 auf Münsterer Seite, auf der sich nun drei Märkte angesiedelt haben. Sämtliche Erschließungskosten inklusive des Verkehrskreisels wurden vom Investor übernommen.

Entlang der Bahnlinie und nach Überquerung der Gersprenz führte der Weg weiter zum Jugendzentrum, wo sich die Wanderer mit Wasser oder Apfelsaftschorle erfrischen konnten. Dort berichtete Walter Blank, dass die Fußgänger- und Radfahrer-Brücken der Gemeinde in Stand gesetzt werden müssten. Nach der Wanderung entlang der Gersprenz gab es im Werlacher Weg nahe dem Gesprenzstadion Informationen zum Vorhaben „Flusserlebnis Gersprenz“ nach einem Vorschlag der Agenda-21-Gruppe: Auf einer Strecke von 200 Metern, ab der Brücke in der Frankfurter Straße in Richtung Sportstadion, werde die Gersprenz im kommenden Jahr von der Gemeinde und dem Wasserverband Gersprenzgebiet naturnah umgestaltet. Dieses Projekt ist Teil einer Gesamtmaßnahme, die im Gebiet Richtung Kläranlage und Hergershausen bereits umgesetzt wurde. Es wird mit Kosten in Höhe von 400.000 Euro gerechnet, die über Förderungen finanziert werden.

Quelle: op-online.de

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