Gemarkungsrundgang

Mit Blank durch Gemarkung streifen

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Letzter Rundgang in seiner Amtszeit als Bürgermeister führt an der Altheimer Grenzschneise entlang. In diesem Jahr werden erstmals auch Busse eingesetzt. Einer von vielen schönen Anblicken, auf die sich die Teilnehmer des Rundgangs bei den Adamsteichen freuen können.

Münster - Er ist schon viele Jahre lang eine gute Tradition in Münster und wird gerne besucht: Der jährliche Gemarkungsrundgang.

Er führt die Teilnehmer immer wieder in ein Gebiet rund um Münster oder Altheim, in dem es etwas besonderes zu sehen und zu erfahren gibt und macht so die Münsterer Bürger ein Stück weit mit ihrer Heimat vertraut. „Es kommen immer etwa 250 Interessierte, die mehr über die Münsterer Umgebung wissen wollen. Als wir in der Muna unterwegs waren, kamen sogar fast 500 Personen“, freut sich Bürgermeister Walter Blank, für den dieses Mal der letzte Rundgang in seiner Amtszeit ansteht und der schmunzelt: „So habe ich am 3. Oktober einen sehr angenehmen vorletzten Arbeitstag.“ In jährlichem Wechsel geht es einmal in Richtung Altheim und das andere Mal nach Münster. Nachdem im vergangenen Jahr das „Fiege-Gelände“ in Augenschein genommen wurde, wird nun einmal das entgegengesetzte Ende der Gemarkung angesteuert.

Der Gemarkungsrundgang startet 3. Oktober um 9.45 Uhr an der Tongrubenschneise, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Wir wollen die Altheimer Grenzschneise entlanggehen, die zwischen Eppertshausen und Messel beginnt. Weil das doch eine sehr große Distanz darstellt, fahren wir erstmals mit dem Bus zum Ausgangspunkt des Rundgangs“, erläutert Simone Bohländer, die den informativen Tag maßgeblich koordiniert. Sie führt aus: „Treffpunkt ist für alle Teilnehmer die Tongrubenschneise, wir empfehlen, dafür am Münsterer Freizeitgelände zu parken, da dort der Abschluss der Wanderung sein wird. Von der Tongrubenschneise geht es dann mit dem Bus entlang der K 180 zur Neuwiese, die zwischen Eppertshausen und Messel liegt.“

Erfahrungsgemäß werden zum Gemarkungsrundgang auch gerne Hunde mitgenommen, wie die Organisatorin weiß, deshalb informiert sie: „In den Bussen müssen alle Hunde einen Maulkorb tragen, während des Rundgangs reicht es aus, die Vierbeiner an der Leine zu führen. Alle anderen benötigen schlicht festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.“ Nach der kurzen Busfahrt geht es zu Fuß zurück in Richtung Münster, immer an der alten Grenzschneise entlang. „Dort gibt es viel zu sehen, insbesondere die gemeinsam mit dem NABU renaturierten Adamsteiche und den Urwald am Erlenbach“, freut sich Blank auf Natur pur. Mit von der Partie wird Matthias Kisling von der NABU Ortsgruppe sein, um über die durchgeführten Maßnahmen zu informieren. Auch Hessenforst ist vor Ort und stellt mit Revierleiter Peter Sturm und Forstamtsleiter Helmut Seitel gleich zwei Experten zur Verfügung, die wissenswertes über den Münsterer Wald zum Besten geben werden – wobei das Thema Entmunitionierung nicht fehlen darf. Während sich in der Mitte der Wegstrecke schon bei einer kleinen Pause gestärkt werden kann, gibt es zum Abschluss auf dem Freizeitgelände Köstlichkeiten vom „Suppenkasperl“ Axel Rueb. Zudem ist für Getränke gesorgt. „Wir freuen uns auf viele Teilnehmer, denn neben den Informationen und dem Gang durch die Natur ist auch die entspannte Atmosphäre und der Austausch untereinander immer eine schöne Sache“, erzählt Blank.

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tm

Quelle: op-online.de

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