Gersprenzlauf in Münster

Gersprenzlauf: Regen schreckt Läufer nicht

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Start zum Lauf über 5 000 Meter, der diesmal eine Teamwertung beinhaltete.

Münster - Kaum zu glauben, aber die vom Veranstalter herausgegebene offizielle Zahl: 405 Läufer und Walker ließen sich am Samstagnachmittag auch vom extrem unfreundlichen Wetter nicht abhalten und nahmen an der 19. Von Jens Dörr

Auflage des Entega-Gersprenzlaufs im Gersprenzstadion und umliegenden Feld teil. Im vergangenem Jahr – bei strahlendem Sonnenschein, allerdings Temperaturen von fast 30 Grad – waren es nur neun Teilnehmer mehr gewesen. Insofern freute sich das Organisationsteam des VfL Münster, das den Volkslauf in der Region längst zu einer Marke gemacht hat, über einen guten Zuspruch. Lediglich das Publikum fiel verständlicherweise geringer aus.

Gut beschirmt kam auch der Schirmherr: Dass Münsters Bürgermeister Walter Blank bei den Starts technische Probleme mit der Pistole verzeichnete, blieb derweil die einzige nennenswerte Panne. Dank professioneller Unterstützung gelang hingegen reibungslos die Erfassung der Zeiten aller Finisher. Schnelle Beine gab es zunächst bei den Schülerläufen über 1000 und 2000 Meter zu verzeichnen, wo 88 Kids Wind und Regen trotzten (Ergebnisse folgen in einem separaten Artikel).

Im Anschluss schickten die Macher des Gersprenzlaufs um Organisationsleiter Joachim Müller die Jedermänner auf die Strecke. 5 000 Meter mussten sie absolvieren. Erstmals war in den Lauf auch - erfolgreiche - eine Teamwertung integriert. Solo siegten bei den Frauen Christine Bickert (22:23 Minuten, Team Flitzemücken) und bei den Männern Tim Kötting (18:52 Minuten, Software AG-Team DSW Darmstadt). Kötting war damit zugleich Gesamtsieger über die fünf Kilometer. Den Sieg in der Teamwertung errangen bei den Frauen der TV Dieburg und bei den Herren das Team „unbeatable“; hier war der Name tatsächlich Programm.

Gersprenzlauf: Bilder

Gersprenzlauf: Regen schreckt Läufer nicht

Den Zehn-Kilometer-Lauf gewann in der Zeit von 34:34 Minuten Fabian Fiedler vom LDR Bad Kreuznach. Schnellste Läuferin war Martina Maul vom gastgebenden VfL. Höhepunkt und Abschluss war einmal mehr der Halbmarathon, wo Uwe Reinke von der TSG Kleinostheim mit 1:18:47 Stunden nicht zu schlagen war. Das war umso erstaunlicher, trat er doch in der Klasse M 45 an. Er ließ also teilweise 20 Jahre jüngere Sportler hinter sich. Aus der Region überzeugte auf Platz drei Andreas Köcher vom TV Hergershausen. Schnellste Frau im Gesamteinlauf beim Halbmarathon wurde Irene Bell (LG BSN) in 1:35:13 Stunden.

Quelle: op-online.de

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