Sammelaktion in den Kommunen

Gespür für eine saubere Umwelt

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Gerald Frank dankte den versammelten Helfern und lud sie nach getaner Arbeit zum Imbiss ins Rathaus-Foyer ein.

Münster - In einigen Städten und Gemeinden des Landkreises stieg jüngst die 15. kreisweite Müllsammelaktion. Neben zehn anderen Städten und Gemeinden beteiligten sich auch Bürger aus Münster daran.

Durch solche regelmäßigen Kampagnen erleben viele Menschen das Problem des „Wilden Mülls“ hautnah. Nur wer schon einmal den ganzen Unrat aus den Straßengräben herausgesammelt hat weiß, welch mühsame Arbeit dies ist. Abfall in Hecken, Sträuchern und Straßengräben sieht nicht nur unschön aus, sondern kostet auch immens mehr Geld als eine ordnungsgemäße Entsorgung.

Eine saubere Landschaft ist für die meisten Menschen ein Stück Lebensqualität. Alleine im Jahr 2016 hat der ZAW für Einsammlung und Entsorgung der illegalen Müllablagerungen rund 710 000 Euro ausgegeben. Dieser Betrag fließt in die Berechnung der Müllgebühren mit ein und belastet den Geldbeutel der Allgemeinheit.

Die Kampagne „Saubere Landschaft“ im Landkreis will das Bewusstsein für die Umwelt schärfen. Etwa 30 Münsterer folgten dem Aufruf und trafen sich um 10 Uhr vor dem Rathaus. Bürgermeister Gerald Frank gab einige erläuternde Hinweise. Sehr erfreut zeigte er sich über die hohe Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die neben anderen Bürgern gekommen waren. Die größte Gruppe stellten dabei die Sankt-Georgs-Pfadfinder vom Stamm Sankt Michael.

In vier Gruppen machten sich die Sammler dann auf den Weg in ihr zugewiesenes Gebiet. Die Einteilung hatten zuvor Conny Gardner-Hartmann und Norbert Hartmann, zuständig für Abfallentsorgung und Wertstoffeinsammlung in der Gemeinde, vorgenommen. Gegen 12 Uhr trafen sich dann alle wieder im Rathaus. Es wurden weder außergewöhnliche Mengen Abfall zusammengetragen, noch wurden besonders auffällige Abfallstücke gefunden.

Die eifrigen Sammler wurden belohnt durch eine warme Gemüsesuppe, die auf Wunsch mit Rindswurst angereichert werden konnte. Wer mochte, konnte ein kleines Andenken in Form einer Mini-Mülltonne, gestiftet vom ZAW, mit nach Hause nehmen. Das Wichtigste dieses Vormittags war aber, dass viele junge Menschen ein Gespür für die Freude an einer sauberen Umgebung mitnehmen konnten. (zpp)

Quelle: op-online.de

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