Großbaustellen dank der Landesgelder

+
Nicht weiter geht´s mit dem Abdichten des Dachs an der Kulturhalle, doch neue Fenster sind eingebaut.

Münster (tm) ‐ An zwei großen Baustellen in Münster und Altheim werkeln derzeit die Handwerker: an der Sport- und Kulturhalle und am Feuerwehrgerätehaus.

Mit 205.000 Euro schlägt sich die Sanierung der Sport- und Kulturhalle in Altheim im Haushalt nieder. Möglich sind die gewünschten Investitionen durch das Kommunale Investitionsprogramm des Landes Hessen, bei dem die Sanierungsgelder beantragt und auch bewilligt wurden. Allerdings hat die dringend notwendige Runderneuerung einen hässlichen Schönheitsfehler: Wegen Baumängeln aus älteren Sanierungen muss noch ein schwelender Rechtsstreit mit einer Baufirma abgewartet werden, der jedoch schon lange andauert und der laut Bürgermeister Walter Blank wohl auch in diesem Kalenderjahr nicht mehr entschieden wird. Die Erneuerung des undichten Daches der Halle wurde deshalb zunächst von der Liste genommen.

Vollwärmeschutz ist gewährleistet

Mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm konnten unter anderem bereits Fenster und Türen ausgewechselt werden. An diversen Nebengebäuden wurden zudem Wärmedämm- und Abdichtarbeiten ausgeführt. „Der Vollwärmeschutz, den wir für das Bauwerk haben wollten, ist bereits gewährleistet“, freut sich der Bürgermeister.

Eine neues Dach, einen Anbau und neue Sanitäranlagen bekommt die Freiwillige Feuerwehr in Münster.

Über das Sonder-Investitions-Programm des Landes wickelt die Gemeinde auch die Sanierung und Teilerneuerung des Feuerwehrgerätehauses ab. Über 650.000 Euro sind hierfür angemeldet worden, das Land sagte eine halbe Million Euro zu, 150.000 trägt die Gemeinde. Den Löwenanteil der Mittel frisst dabei die komplette Dachsanierung des funktionalen Gebäudes neben der Stadthalle. Doch auch für Modernisierungen und einen kleinen Anbau bleibt Geld übrig. Letzterer ist dringend nötig geworden, weil immer mehr Frauen in die Freiwillige Feuerwehr eintreten, und zwar als Brandschützerinnen, nicht als passive Zuschauerinnen. Wer Brände löscht, hat auch Anspruch auf vernünftige Sanitärräume, und an denen haperte es bislang fürs hier doch gar nicht so schwache Geschlecht. Mit den Arbeiten für die neuen Toilettenanlagen, für die 112.000 Euro bereitgestellt sind, wurde jetzt begonnen.

Alles an greifbaren Mitteln abschöpfen

Wichtig ist, dass alle Vorhaben bis Jahresende auch in Auftrag gegeben sind, sonst verfallen die bereits bewilligten Gelder wieder“, sagt Bürgermeister Blank. In Münster wolle man alles an greifbaren Mitteln abschöpfen.

Quelle: op-online.de

Kommentare