„Hai-Live“ an Gersprenz

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Schülerinnen der Schule auf der Aue im Gespräch mit Dr. Andreas Keppeler, Präsident von Sharkproject Deutschland.

Münster ‐ Eine Sonderausstellung der Haischutzorganisation Sharkproject fand große Beachtung in Dieburgs Museum im Schloss Fechenbach und zum Martinsmarkt. Von Thomas Meier

Daran beteiligten sich auch Schüler der Schule auf der Aue, die zu diesem Thema erst vor wenigen Wochen eine Projektarbeit machten. Während einer Projektwoche hatten sie sich mit der Frage „Haie – Bestien der Meere?“ intensiv auseinander gesetzt.

Das Thema hat einige Schülerinnen so sehr begeistert, dass sie während ihres freien Sonntags nach Dieburg gekommen sind, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn entgegen vielen Vorstellungen sind Haie keine Bedrohung für den Menschen, sondern das Gegenteil ist der Fall. Während jedes Jahr 200 Millionen Haie durch Menschen getötet werden, sterben nur sehr wenige Menschen durch Haiunfälle. Doch Haie sind für das Ökosystem überaus wichtig und es droht die Ausrottung vieler Arten, was weitreichende Folgen hätte.

Weitere Informationen auf der Internetseite von Sharkproject.

Auf diese Tatsache möchte „Sharkproject“ aufmerksam machen und Aufklärungsarbeit leisten. Aus diesem Grund hat Initiatorin Simone Grimm die Ausstellung auf dem Martinsmarkt organisiert. Auch Andreas Gärtner, Leiter der Hai-Projektgruppe an der Schule auf der Aue, möchte mit seiner Arbeit zur Sensibilisierung dieses Themas beitragen. Es sei wichtig, dass schon Jugendliche darauf aufmerksam gemacht werden, dass Dinge, die weit weg von Ihnen geschehen, Auswirkungen auf sie haben.

Die Jugendlichen waren von dem Projekt so beeindruckt, dass sie die gesamten Einnahmen, die sie durch den Verkauf der während der Projektwoche hergestellten Basteleien erzielten, an Sharkproject gespendet haben, um auch nach der Projektzeit etwas für den Haischutz zu tun.

Quelle: op-online.de

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