Weihnachtszeit in den Kitas

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Viel Gelächter gab es auf der Weihnachtsfeier der Kita „Haus der Kinder“ mit dem „Theater aus der Tüte“.

Münster - Gemütlich ist es in der Pavillonanlage der Kindertagesstätte „Haus der Kinder“, die vorübergehend hinter der Kulturhalle untergebracht ist: Alles ist geschmückt, Kugeln, Tannenzweige und viel Weihnachtsdeko sorgen für Behaglichkeit.

„Wir haben sogar in jedem Gruppenraum einen eigenen Tannenbaum“, berichtet Leiterin Marion Kinzl stolz. Jedes Jahr sorgt das Team in der Vorweihnachtszeit für eine behagliche und besinnliche Atmosphäre, doch wegen des Umzugs war es den Mitarbeiterinnen dieses Mal besonders wichtig, dass die Jungen und Mädchen sich richtig wohl fühlen. Dafür sorgen nicht nur tägliche Rituale wie das Öffnen des Adventskalenders, sondern auch die Integration aller Kinder in diese besondere Zeit. „Wir begehen Weihnachten weniger in seiner religionspädagogischen Ausrichtung, sondern als Kulturgut, das sich auch Kindern aus anderen Religionsgemeinschaften erschließt“, erklärt Kinzl. So ist der Adventskranz auch ein Zeichen des Lichts in der winterlichen Dunkelheit, das mit dem Näherrücken des Weihnachtsfestes durch das weitere Anzünden der Kerzen immer heller wird.

Ein Strahlen ging dieser Tage aber nicht nur von den Kerzen aus, sondern auch von den leuchtenden Kinderaugen: Zur gemeinsamen Weihnachtsfeier war das „Theater aus der Tüte“ eingeladen worden. „Den Kontakt haben wir über den Schauspieler Jens Horn, der bei uns im Kindergarten auch Sprachförderung anbietet“, informiert die Einrichtungsleiterin. Auch Bürgermeister Walter Blank lobte das Engagement des Kita-Teams: „Ich freue mich, dass die Kinder sich in der Anlage so wohl fühlen und die vorübergehende Unterbringung hier bei der Kulturhalle von den Erzieherinnen so gut gestaltet wird.“ Für die Kinder war nach dem Theaterstück noch lange nicht Schluss: Die ganze Woche vor den Weihnachtsferien wurden im Haus der Kinder Aktionen wie Plätzchen backen oder gemeinsames Singen für Eltern und Kinder angeboten.

tm

Quelle: op-online.de

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