Mit Haydn auf Reisen

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Die Schüler Vera Lübke und Pavlos Sampsounis präsentierten das Projekt der beiden Schulen aus Münster und Wien.

Münster - Wir, das Orchester der Schule auf der Aue, haben beim Wettbewerb „Schule macht Zukunft“ des Magazins „Focus“ teilgenommen – das Thema lautete „Mobilität“. Wir waren für das Finale der besten 20 Schülergruppen nominiert und wurden dazu nach Wolfsburg in die Autostadt eingeladen. Es berichten Nikolas Tauber, Anne Grunwald und Sina Funck.

Als wir am Mittwochnachmittag dort angekommen waren, wurden uns unsere Unterkünfte zugewiesen: Zelte zum selbst Aufbauen auf dem Jugendzeltplatz Almke bei Wolfsburg, die wir sogar behalten durften. Auch gab es ein tolles Abendprogramm mit Trommlergruppe, da durften alle mitmachen.

Am nächsten Morgen holte uns der Bus in der Früh ab und brachte uns direkt in die Autostadt. Wir betraten, beeindruckt vom Erscheinungsbild der kleinen Stadt, das Foyer der Eingangshalle, wo die schwarz glänzende Bühne für die Preisverleihung schon aufgebaut war.

„Schule macht Zukunft“

Mehr zum 13. Focus-Wettbewerb „Schule macht Zukunft“, bei dem sich mehr als 1000 Schüler Gedanken zum Thema „Mobilität“ machten, lesen Sie hier.

Nachdem wir Zeit hatten, uns die vielen interessanten Ausstellungsstücken anzuschauen, ging es daran, der Jury unser Projekt zu präsentieren. Aufgeregt und nervös betraten wir den großen Präsentationssaal. Zuerst haben andere Gruppen ihre Powerpoint-Präsentation gehalten. Wir alle fanden sie wirklich interessant und einfallsreich. Dann waren wir dran. Vera Lübke und Pavlos Sampsounis gingen zusammen mit Musiklehrerin Cornelia Krones auf die Bühne und wir zitterten alle vor Aufregung mit.

Sie präsentierten unser Hörspiel „Hallo, Herr Haydn“, das wir zusammen mit dem Wiener Piaristengymnasium auf die Beine gestellt haben. Fünf Minuten hatten wir für die Präsentation, weitere drei stellte die Jury Fragen zum Projekt. Unserer Meinung nach haben wir die ziemlich knifflig gestellten Fragen ganz gut gemeistert.

Nun zog sich die Jury zur Beratung zurück und wir hatten nochmal Zeit, uns in der Autostadt umzusehen. Um 15 Uhr begann die Preisverleihung, bei der wir leider leer ausgegangen sind. Aber wir waren nicht allzu traurig, denn immerhin haben wir es ganz schön weit geschafft – bis unter die letzten 20 von 1 500 Teilnehmern.

Quelle: op-online.de

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