Von Hörspiel bis Musical

+
In ihren leuchtend gelben T-Shirts sangen, tanzten und musizierten die Grundschüler der Stephan-Gruber-Schule Eppertshausen beim Konzert in der Kulturhalle. Der erste Teil ihrer Aufführung stand unter dem Titel „Raubkatzen sind gefährlich“.

Münster - Dass fast alle lokalen Schulen für eine besondere musikalische Erziehung stehen, lässt sich regelmäßig nachlesen. Doch auf Briefköpfen oder auf Internetseiten kann viel stehen – glaubwürdig wird die Sache erst, wenn sich ein eigenes Bild machen lässt. Von Michael Just

Diese Möglichkeit war beim großen Schulkonzert nun gegeben: In der Münsterer Kulturhalle gaben mit der Schule auf der Aue sowie der John-F.-Kennedy-Schule, der Altheimer Regenbogenschule und der Eppertshäuser Stephan-Gruber-Schule (allesamt Grundschulen) gleich vier Schulen einen Überblick über ihr Können. Nach der Premiere im vergangenen Jahr war dies der zweite gemeinsame Auftritt.

Unter Leitung von Odett Schleger und Simone Buschmann steht den Schülern am 13. Mai bei den Musiktagen im Staatstheater Darmstadt ein besonderer Auftritt bevor.

Was die einzelnen Lehranstalten musikalisch zu bieten haben, zog am Ende mehr Eltern an, als viele Lehrer im Vorfeld zu hoffen gewagt hatten. So füllten mehrere Hundert Schüler und Eltern die große Kulturhalle – und das bei strahlendem Sonnenschein.

Für manche Eltern fing das Schulkonzert mit einer Überraschung an: Mit der Begrüßung durch die Schulleiterinnen Helga Blitz, Sabine Behling-Schmitt, Nicole Sabais und Christiane Lachheb wurde deutlich, dass an allen vier Schulen Frauen deren Geschicke bestimmen. Die musikalische Eröffnung übernahm das Orchester der Aueschule mit ihrem Hörspiel „Hallo Herr Haydn“, das Cornelia Krones in Form der Kooperation mit einem Wiener Gymnasium auf die Beine stellte. Danach traten die Musikklassen fünf und sechs auf. Mit ihren gelben T-Shirts folgten die Schüler der Stephan-Gruber-Schule: 3a, 3c und „JeKi“-Gruppe („Jedem Kind ein Instrument“) sangen, tanzten und musizierten unter den Titeln „Raubkatzen sind gefährlich“, „Geistermusik“ und „Geistertango“ – die Leitung hatten Roman Möllers und Gabriele Schrenk.

Der „Regenbogen-Blues“ bestimmte die Darbietungen aus Altheim. Das Stück hatte Janina Wernsdorfer für die Grundschüler umgeschrieben. Musical-Atmosphäre zauberte die JFK-Schule in die Halle: Die Schüler zeigten einen Ausschnitt aus ihrem neuen Stück „Wolfgang Amadeus Mozart“, bei dem die Theater-AG und der Chor der Schule kooperieren.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare