Mit Insektenhotel und Bibern

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Das hübsche Bächlein Richtung Hergershausen hätte bestimmt auch Romantiker Johann Wolfgang Goethe sehr gut gefallen.

Münster - Schönster Sonnenschein ist dieses Wochenende prophezeit, was liegt da näher als einen Osterspaziergang einzulegen. Johann Wolfgang von Goethe beschreibt in seinem Gedicht „Vor dem Tor“ einen romantischen Frühlingsausflug mit: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche...“. Von Friedel Seib

Läuft man den Bach oder wie die Münsterer sagen die „Besch“ Richtung Hergershausen entlang, sieht man schnell mal Bieber-Spuren:

Die unverkennbare, schräge Fressrichtung ist auf den Baumstämmen zu sehen. Weiter geht es flussabwärts zur Fischtreppe. Und wer eine flüssige Stärkung braucht, der kann bei den Hergershäuser Anglern am Ostermontag zum Frühschoppen einkehren.

Kurz nach Münster-Altheim gibt es eine Wegbrücke mit hübschen Sitzgelegenheiten. Vorbei kommt man auch an einer kerzengeraden Hochzeitsallee mit Namenschildern. Für Fußgänger, die gerne auch ein Stückchen weiterlaufen, ist das Insektenhotel ein schönes Ausflugsziel.

Eine Tafel an der Rückseite des Hotels vermittelt interessantes Hintergrundwissen zu den Insekten. Bei sonnigem Wetter summt und brummt zudem ganze Haus. Aus der Ferne erblickt den hochragenden Storchenhorst. Von Nabu -Aktiven ist dieser für den „Weißen Adler“ in Wartestellung errichtet.

Wenige Schritte an den Spargelfeldern vorbei ist dann die Straße Münster-Altheim erreicht. Die gleiche Strecke ist übrigens auch eine Oster-Radfahrt wert.

Quelle: op-online.de

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