Schulfest der John-F-Kennedy-Schule

Internationales Wuseln

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Die Schüler hatten beim Geschicklichkeitsparcours am meisten Spaß.

Münster - Einen guten Zuspruch verbuchte das Schulfest der John-F-Kennedy-Schule. „Es ist eine freiwillige Veranstaltung. Trotzdem ist die Masse der Kinder da“, sagte Alexander Stix, der zusammen mit Daniel Lifka dem Schulelternbeirat vorsteht.

Durch das gute Wetter konnte man weite Teile des Angebots nach draußen verlagern.

So rannten, spielten und tobten auf dem Schulhof unzählige Grundschüler. Beim ersten Anblick war man sich nicht sicher, ob man gerade eine große Schulpause oder ein Schulfest vor Augen hat. Dazu trug vor allem der große Geschicklichkeitsparcours bei, der mit Fahrrad oder Roller absolviert werden konnte. Acht Stationen erforderten reichlich Konzentration und Geschick. Den Parcours hatten die Schüler der vierten Klasse aufgebaut. Ob mit Roller beziehungsweise Kickboard oder Drahtesel agiert werden konnte war vorgegeben. So waren Räder nur den Viertklässlern vorbehalten. „Das liegt daran, dass die Ältesten kürzlich ihre Verkehrserziehung erfolgreich abgeschlosssen haben. Deshalb dürfen sie auch als einziger Jahrgang mit dem Fahrrad zur Schule kommen“, weiß Stix. Für die erfolgreichen Absolventen des Parcours gab es einen Stempel mit der Aufschrift „Du bist enorm in Form“.

Um weitere Spiel- und Bastelangebote, wie Origami oder Fahnen aus aller Welt, kümmerten sich die ersten und zweiten Klassen. Beliebt war zudem das „Basteln wie in Peru“. Hinter dem neugierig machenden Angebot stand die Aufgabe, zwei Stäbchen in Kreuzform so mit Fäden zu umwickeln, dass das Ergebnis eine farbenfrohe Raute ergibt. „Für die Anleitung und weitere Informationen habe ich eine Stunde lang im Internet gegoogelt“, erzählt Lehrerin Eva Metzler lachend. Das Basteln und Malen der Flaggen zeigte sich als passendes Sinnbild für das Motto des Schulfestes. Nach „Lesen“ 2012 war es in diesem Jahr mit „International“ überschrieben. Damit sollte der multikulturelle Charakter der Schule aufgezeigt und ein Zeichen für Integration gesetzt werden. Einen besonderen Ausdruck fand dies mit einem großen, internationalen Buffet. „Wir wollen, dass die Eltern aus verschiedenen Nationen sich begegnen und zusammenkommen“, erläuterte Stix. Für das leibliche Wohl engagierten sich sowohl der Förderverein als auch die Eltern des dritten Schuljahres. Eine lange Schlange ließ sich fast den gesamten Nachmittag vorm Glücksrad ausmachen. Dreimal drehen kostete nur 50 Cent. Fürs rote Feld gab es als Hauptpreis ein Schul-T-Shirt, fürs gelbe Feld eine Trinkflasche, fürs grüne Stifte sowie andere Kleinigkeiten und für die Farbe Weiß immerhin einen Trostpreis.

Von den Einnahmen des Schulfestes möchte der Förderverein den alten Blechverschlag auf dem Schulhof zur Aufbewahrung der Spielgeräte durch eine moderne Holzhütte ersetzen.

mj

Quelle: op-online.de

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