Experte rätselt

Gestorben: Jungstörchen war es zu kalt

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Vielleicht habe die kalte und feuchte Witterung den Tieren so zugesetzt, dass sie krank geworden sind.

Münster - Traurige Nachricht aus dem Storchennest in Münster: Zwei der vier Jungtiere sind in den vergangenen Tagen gestorben. Über die Gründe kann bislang aber nur gemutmaßt werden.

Bereits am 22. Mai fanden Mitarbeiter der Münsterer Kläranlage das erste Kleine unter dem Nest am Boden liegend. Ist ein Jungstorch nicht mehr am Leben, wird er von den erwachsenen Störchen aus dem Nest geworfen. Möglicherweise war es das jüngste Küken, das sich gegen seine älteren Geschwister beim Gerangel um die Nahrung nicht mehr durchsetzen konnte und deswegen gestorben ist.

Eine andere Möglichkeit beschreibt Storchenexperte Wolfgang Kleinheinz in einem Storchentagebuch, das im Internet unter www.hse.ag/engagement/storchen-webcam zu finden ist: Vielleicht habe die kalte und feuchte Witterung den Tieren so zugesetzt, dass sie krank geworden sind. „Eigentlich sind die kleinen Störche jetzt aber schon so robust, dass sie mit dem Wetter zurechtkommen sollten“, meinte Wolfgang Kleinheinz, „aber sicher ist das natürlich nicht.“

Nur noch zwei der vier Storchenjungen leben

In der vergangene Woche, 29. Mai, stellte sich heraus, dass ein weiteres Junges gestorben ist. Es leben also nur noch zwei der vier Geschwister. Diese hätten laut Experte Kleinheinz aber schon eine ordentliche Größe erreicht. Sie seien gut entwickelt uns streckten sich ab und an nach Futter – ein gutes Zeichen, dass zumindest diese beiden überleben werden. Bereits 2009 hatten die Münsterer Störche eines ihrer Küken verloren.

dani

Quelle: op-online.de

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