Kerb mit bayerischer Note

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Gut besucht war die Kerb auf dem Platz hinter der Kirche. Für den Nachwuchs stand eine Hüpfburg bereit.

Münster - (ley) Mit bayerischer Note richtete die Kolpingfamilie in diesem Jahr die traditionelle Kerb auf dem Platz hinter der Kirche aus.

Weißwürste, Haxen und Brezeln standen auf dem Speisezettel, für Unterhaltung sorgten unter anderem das Bierkrugschießen der Vereine, der Auftritt der Kindergartenkinder und die Hüpfburg Happy Hopsy. Einer der Höhepunkte war der Kerbspruch, der auch in diesem Jahr das Publikum mit Anekdoten aus dem Gemeindeleben zum Lachen brachte.

Anneliese Kreher und Josef Bader wetzten eifrig ihre Zungen, um Ulk, Tratsch und Klatsch in und um St. Michael den neugierigen Zuhörern vorzutragen. Das eingespielte Läster-Duo hatte sich alle Mühe gegeben, mehr oder weniger auffällige Ortsgeschehnisse des vergangenen Jahres in Reime zu fassen.

Es ging dabei um die jetzt baumlose Goethestraße, das Getöse bei einer Schulentlassungsfeier und die Wirtschaftskrise, die auch in Münster angekommen ist. Was so alles passieren kann bei einem Seniorenausflug, der Kürbisernte oder einer Messdienerprobe wurde zum Besten gegeben und vieles soll sich wohl so oder so ähnlich zugetragen haben. Zudem wurden Überlegungen angestellt, ob das Pfarrhausdach wohl wegen des langen Pfarrers Bernhard Schüpke höher gesetzt wurde oder wie es Kaplan Thomas Weiß beim Arztbesuch geht, wenn der mit der falschen Spritze kommt.

Nach fast 30 Seiten „Lästern und Schenne“ endete der Kerbspruch mit einer Einladung an die Kirchenschwänzer, den Abend bei einem Dämmerschoppen ausklingen zu lassen.

Quelle: op-online.de

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