Jugendzentrum wird erneut für Kinderbetreuung gebraucht

„Kita an der Gersprenz“ bringt 50 Ü3-Plätze

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Bei einem Vor-Ort-Termin in der neuen „Kita an der Gersprenz“ übergibt Bürgermeister Gerald Frank (Mitte) der neuen Leiterin Jaqueline Kaltenmorgen (links) im Beisein von AWO-Family-Geschäftsführer Markus Hennemann (rechts daneben) sowie Detlef Pröve und Alina Hoffmann von der Gemeinde Münster symbolisch den Schlüssel.

Münster - Im ehemaligen Jugendzentrum öffnet im neuen Kindergartenjahr die „Kita an der Gersprenz“ ihre Pforten. 50 Kinder über drei Jahren können dort betreut werden.

Mit Anbauten an der Kinderinsel und dem evangelischen Kindergarten in Altheim bringt die Gemeinde die Betreuung in Münster richtig in Schwung. Jetzt, da die frisch renovierte Kita Im Rüssel ihren Betrieb wieder aufgenommen hat, sind die Räume im ehemaligen Jugendzentrum frei geworden. Die Rüsselkinder waren dort vor knapp zwei Jahren übergangsweise untergekommen, nachdem ihr Kindergarten wegen eines Schimmelbefalls evakuiert werden musste.

Das frühere Jugendzentrum wurde damals in Rekordzeit umgestaltet, um den Kindern ein möglichst schönes, heimeliges Übergangs-Quartier zu schaffen. Genau das will die „Kita an der Gersprenz“ ab dem neuen Kindergartenjahr auch weiterhin sein: Am 1. September ziehen hier 50 Kinder über drei Jahren und ihre Erzieher ein.

„Ich freue mich sehr, dass wir die AWO als Träger für die neue Einrichtung gewonnen haben. Ein engagiertes Team wird dafür sorgen, dass sich die Kinder hier richtig wohlfühlen“, verspricht Bürgermeister Gerald Frank. Auch andernorts ist die Gemeinde in puncto Kinderbetreuung aktiv: Die vom ASB betriebene Kinderinsel wird künftig Platz für weitere 50 Kinder über drei Jahren schaffen. Der evangelische Kindergarten in Altheim wird zudem um einen Anbau für Kinder unter drei erweitert. Die Planungen sind abgeschlossen, der Bauantrag ist gestellt.

Bilder: Fest in der Kulturhalle

Im U3-Bereich übertrifft Münster – wenn der Kita-Entwicklungsplan bis 2020 vollständig umgesetzt sein wird – mit einem Versorgungsgrad von 43 Prozent dann sogar die Vorgaben des Landkreises von 40 Prozent. Gesetzlich vorgegeben ist eine Mindestversorgung von 35 Prozent. „Im Ü3-Bereich erreichen wir sogar eine Betreuungsquote von annähernd 100 Prozent“, betont Frank.

Das Juz bleibt als „Kita an der Gersprenz“ eine Übergangslösung: Auf dem Frankenbach-Gelände ist für die Zukunft ein Neubau geplant – dorthin wird der Kindergarten in einigen Jahren umziehen.

Jaqueline Kaltenmorgen, die in Kürze ihren Dienst als Leiterin antreten wird, freut sich auf die bevorstehende Aufgabe. Die 26-Jährige hat in Darmstadt „Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit“ studiert und ist damit bestens für die Herausforderung gerüstet.

Info und Kontakt: Eltern können ihre Kinder ab heute, 1. Juli, für einen Platz in der „Kita an der Gersprenz“ anmelden. Das Formular, um einen Kindergartenplatz vormerken zu lassen, gibt es online unter www.awo-family.de oder in der Außenstelle der Sozialabteilung des Rathauses im Bahnhofsgebäude in Münster, Bahnhofsplatz 5. Kontakt: kitaimjuz@awo-family.de, 06154/6099268. (tm)

Quelle: op-online.de

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