Königswürden genau anvisiert

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Nadine Natascha Jakobi konzentriert sich, um einen „königlichen“ Treffer zu erzielen.

Münster (jas) ‐ „Wer wird Schützenkönig?“ Dies war nicht die einzige Frage, die beim Münsterer Schützenverein „Weidmannsheil“ entschieden werden sollte, denn es wurden auch eine Schützenkönigin und ein Jugend-Schützenkönig gesucht.

Etwa zehn Schützen maßen sich in jeder Kategorie untereinander. „Die meisten von uns schießen mit Luftgewehren, es gibt aber auch Mitglieder, die lieber Pistolen benutzen. Das ist natürlich auch erlaubt“, erklärte Jugendtrainerin Claudia Grimm. Der Unterschied zwischen den beiden Waffen liege für die Sportler im Zielen, denn während mit dem Gewehr ein Haltepunkt angepeilt werden müsse, schieße man mit der Pistole auf einen Halteraum, der etwas unterhalb des eigentlichen Zieles läge, informieren die Schützen-Experten.

„Sportschützen müssen sich vor allen Dingen gut konzentrieren können. Deshalb sind bei uns auch Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen gut aufgehoben, weil sie hier lernen können, auch einmal still zu halten. Bei einem der Jungen aus meiner Gruppe hat sich das Training schon so gut bewährt, dass sich sein neu gewonnenes Konzentrationsvermögen sogar positiv in der Schule bemerkbar gemacht hat“, berichtet Grimm stolz.

Schützenkönigin wurde Inge Laut

Die Sportschützen gingen nach vorgegebenem Plan an den Start und bis die Entscheidung gefallen war, hieß es, bis in den späten Abend hinein bei der Sache zu bleiben und geistig durchzuhalten. Als erste hatten die Jugendlichen ihre Durchgänge absolviert. Bei ihnen wurde Niklas Fehrendsen König vor den ebenso zielsicheren Junkern Nadine Natascha Jakobi und Sven Jakobi.

Schützenkönigin wurde Inge Laut, ihre erste Dame heißt Sabine Janietz und als zweite Lady präsentierte sich Sigrid Vollhardt. Bei den Männern siegte Jörg Rothenbücher als Schützenkönig vor seinen Rittern Harald Schneider und Herbert Hammel. Kronen und Siegerketten lagen zur Ehrung schon bereit und der Name des Schützenkönigs wird in eine der Platten des voluminösen Halsschmuckes eingraviert. Die Könige dürfen die Ketten zwar nicht behalten, aber sie haben sich so einen Platz in der Vereinshistorie gesichert.

Quelle: op-online.de

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