Krokodil löst Blockade

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Lernberaterin und Evolutionspädagogin Marita Kämpf referierte in Altheim über Lernprobleme.

Altheim ‐ Sich schleichend wie ein Krokodil bewegen oder zeigen, wie sich ein Fisch im Wasser bewegt – mit Übungen wie diesen hilft die Lernberaterin Marita Kämpf bei Lernblockaden in der Schule. Von Ellen Jöckel

Zu einem Informationsabend über dieses Thema hatte die Leiterin der Regenbogenschule, Helga Blitz, eingeladen. In einer überschaubaren Runde aus Eltern und Lehrern zeigte die Evolutionspädagogin Marita Kämpf die Ursachen auf, die zu Blockaden und damit zu Problemen in der Schule führen.

„Wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen sollte, gehe ich erst einmal davon aus, dass es einen Grund dafür gibt. Kinder wollen von Natur aus etwas lernen und zeigen was sie können“, stellte Kämpf fest. Habe das Kind jedoch das Gefühl, dass es sich anstrengen könne wie es wolle, ohne das dies zum Erfolg führe, stelle sich rasch Resignation ein.

Nach ihren Erfahrungen liege die Wurzel bei auffälligem Verhalten, Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen, Legasthenie oder Hyperaktivität meistens in unzureichenden Vernetzungen im Gehirn. „Bei Angst vor Prüfungen läuft im Kopf der Kinder ein Kinofilm, der einem Grusel- oder Horrorfilm gleicht. Ich versuche mit den Kindern, die Blickrichtung auf diesen Film zu ändern und dahin zu schauen, wo alles gut geht“, veranschaulichte Marita Kämpf ihre Arbeit.

Infos über die Arbeit von Marita Kämpf gibt es auf der Internetseite der Coaching-lernberatung.

Mit Übungen über Bilder wie beispielsweise einem Fisch (das Kind), der sich vom Wasser (das Leben) tragen lässt, erkennt die Evolutionspädagogin wo die Schwächen liegen. Das „Stresstier“ Krokodil in Form einer Handpuppe kommt zum Einsatz, wenn sich Kämpf auf das sogenannte „Reptiliengehirn“ bezieht, den Teil des Gehirns, in dem die von der Evolution verbliebenen grundlegenden Lebensfunktionen wie Angriff und Flucht gesteuert werden.

Quelle: op-online.de

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