Neue Pächter des Restaurants

Kulturhalle besser vermarkten

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Benaissa El Allali und Malgorzata Granatowicz feiern als neue Pächter im neuen „Restaurant Kulturhalle Münster“ heute ab 17 Uhr offizielle Eröffnung.

Münster - Schlüsselübergabe in der Kulturhalle: Aus dem bisherigen „Restaurant Kulturterrasse“ – betrieben vom Ehepaar Richter, das sich in den Ruhestand verabschiedete – wird das „Restaurant Kulturhalle Münster“.

Die neuen Pächter, erfahrene Gastronomen aus Urberach, bieten frische, deutsche Küche mit einigen internationalen Noten. Heute um 17 Uhr ist offizielle Eröffnung.
Über ein Jahr lang haben Benaissa El Allali und Malgorzata Granatowicz nach einem geeigneten Ort gesucht, um sich ihren Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen und ein Restaurant zu führen. Im Herbst vergangenen Jahres sind die beiden Urberacher in der Kulturhalle Münster fündig geworden. Das „Restaurant Kulturterrasse“, das lange erfolgreich von Familie Richter betrieben worden war, ist zum Jahresende 2017 vakant geworden.

„Wir sind dankbar für die gute Zeit, in der die Gastronomie bei ihnen in besten Händen war“, blickt Bürgermeister Gerald Frank auf die jahrelange gute Zusammenarbeit mit Richters in Münsters wichtigster Veranstaltungs-Location zurück. Und: „Wir haben vielversprechende neue Pächter gefunden.“ Voraussetzung dafür sei gewesen, dass die Betreiber einen Betrieb an allen Tagen anbieten können: „Das bedeutet, dass man Restaurant und Veranstaltungsbereich bei Bedarf trennen und unabhängig voneinander betreiben kann.“

Diese Veränderung bringt für die Gemeinde auch die Chance, die Kulturhalle, die an vielen Tagen ungenutzt leer steht, zu vermarkten. Der Betrieb der Kulturhalle erfordert jährlich einen Zuschuss von fast einer halben Million Euro. „Durch zusätzliche Erträge aus der Vermietung der Halle können wir das Defizit der Gemeinde vermindern und zugleich auf eine Gebührenerhöhung für die Vereine, die aufgrund der allgemein gestiegenen Betriebskosten eigentlich erforderlich gewesen wäre, verzichten“, erklärt Frank.

Ziel ist es, die Halle für Tagungen oder Kongresse an Institutionen, private wie öffentliche Einrichtungen oder auch Unternehmen zu vermieten. Die neuen Pächter runden das Angebot ab, indem jetzt jedem Veranstalter ein Catering angeboten werden kann.

Die Vereine sind bei ihren Veranstaltungen nicht an ein Catering der Pächter gebunden und können eigene Speisen, Vesper und Getränke anbieten. Allerdings ergeben sich auch Chancen der Zusammenarbeit von Pächtern und Vereinen, was laut Frank „in bilateralen Gesprächen ausgehandelt werden kann.“

Benaissa El Allali, gelernter Koch, und seine Frau Malgorzata Granatowicz, ebenfalls eine erfahrene Gastronomin, legen den Schwerpunkt des neuen „Restaurants Kulturhalle Münster“ auf die regionale deutsche Küche, obwohl man die beiden durchaus als internationales Pärchen bezeichnen kann: Er hat marokkanische Wurzeln, sie polnische, beide fühlen sich lange in Deutschland zu Hause.

Einige internationale Noten werden sie ihren Gerichten schon verleihen: mediterrane Speisen finden sich ebenso auf der Karte wie hin und wieder auch mal polnische Spezialitäten wie etwa Pierogi, eine Art Teigtasche. Auch unter den deutschen Gerichten finden sich neben Klassikern wie Schnitzel und Tafelspitz einige Besonderheiten: El Allali hebt etwa sein Ochsenbäckchen-Ragout hervor. „Alles wird natürlich frisch aus regionalen Zutaten zubereitet“, betont der leidenschaftliche Koch. Auch das hessische Nationalgericht „Handkäs mit Musik“ fehlt nicht auf der Speisekarte.

Die neuen Pächter freuen sich darauf, künftig auch als Ansprechpartner für Hochzeiten, Trauerfeiern, gesellschaftliche Ereignisse aller Art sowie Catering für bis zu 500 Personen für alle Interessierte zur Verfügung zu stehen: Tel.: 06071/302306. (tm)

Quelle: op-online.de

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