Lautes Ende einer Trunkenheitsfahrt

Münster (tm) - Zweimal mit dem Auto wogegen gekracht und ein sich daraufhin vor der Fahrertür übergebender Fahrzeuglenker: Diese . Geräuschkulisse musste Aufmerksamkeit erregen.

Betrunken am Steuer - diese unselige Kombination war somit auch ursächlich für einen Polizeieinsatz am späten Montagabend, der einen Autofahrer seinen Führerschein kostete. Eine Zeugin meldete gegen 22.50 Uhr der Polizei, dass sie durch zwei „laute Anstöße auf ein Fahrzeug“ in der Mozartstraße aufmerksam wurde. Sie vermutete folgerichtig, dass dieses gerade einen Unfall verursacht habe. Anschließend konnte sie sehen, wie der Fahrer ausstieg und sich erst einmal kräftig übergab.

Eine Streife der Dieburger Polizeistation traf kurze Zeit später vor Ort ein. Die Beamten konnten den 50 Jahre alten Fahrer jetzt wieder hinter dem Steuer seines Wagens antreffen. In unmittelbarer Nähe fanden die Ordnungshüter einen demolierten Metallzaun vor. Dessen Beschädigungen passten zu den frischen Unfallschäden an dem Fahrzeug, so dass jede Ausrede für den aus Münster stammenden Mann vergeblich war.

Der Autofahrer war erheblich betrunken und leistete bei seiner anschließenden Festnahme auch noch Widerstand. Dieser war jedoch vergeblich. Eine Blutentnahme und die Beschlagnahme seines Führerscheins waren die unausweichliche Folge, ebenso wie ein gegen ihn eingeleitetes Strafverfahren. Inwieweit der Mann noch weitere Unfälle bei seiner Alkoholfahrt verursacht hat, steht derzeit noch nicht fest.

Quelle: op-online.de

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