Selbst verfasste Texte vortragen

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Felicitas Göbel hat einen Verein gegründet, der Kindern und Erwachsenen Lesen und somit Kultur vermitteln soll.

Münster - Der neu gegründete Verein „Kultur für alle“, der sich zum Ziel setzt, gerade Menschen mit Leseschwierigkeiten den Zugang zum Lesen und damit auch zur Kultur zu eröffnen, tritt auch für Kinder und Jugendliche ein, denen das Lesen und Schreiben leicht fällt. Von Jasmin Frank

„Leseschwache Menschen fördern, lesestarke Menschen fordern“, fasst Vereinsgründerin Felicitas Göbel ihre Ziele zusammen. Als erstes Projekt steht deshalb ein Lesewettbewerb an, bei dem nicht etwa vorgegebene Titel zum Besten gegeben werden sollen, sondern eigene Werke einer hochkarätigen Jury vorgestellt werden dürfen. Als Juroren konnten gewonnen werden: Florian Sitzmann, Autor aus Darmstadt und bekannt durch seine Biographie: „Der halbe Mann“; Elke Elteste-Polland, Autorin aus Breuberg, die den Roman „Andreas Ausbruch oder Dreaming of Brad Pitt“ vorgelegt hat; Georgios J. Slimistinos aus Frankfurt, Regisseur und Drehbuchautor von zahlreichen Kinder- und Jugendtheaterstücken sowie von Musicals; Wolfgang Nicolaus, Autor aus Berlin, bekannt durch die Reihe „Gespräche mit Jonas“ und Mario Wacker, Autor aus Groß-Umstadt, dessen Buch „Hüter des alten Weges, Pagan Warrior“ gerade erschienen ist.

HalbNeunTheater bietet passende Atmosphäre

„Wir sind sehr froh, die Veranstaltung im Darmstädter HalbNeunTheater abhalten zu können, denn das bietet eine ganz besondere Atmosphäre, in der die Nachwuchsautoren einen Auftritt auf einer echten Theaterbühne erleben können und so eine richtige Lesung abhalten können“, schwärmt Göbel. Angesprochen sind Schüler im Alter von zehn bis 16 Jahren. Sie werden in drei Altersgruppen aufgeteilt und sollen den Juroren ihre selbst verfassten Kurzgeschichten vorlesen.

Die Jury entscheidet darüber, welche der Jungautoren die drei Hauptgewinner in der jeweiligen Gruppe sein werden. Diese insgesamt neun Hauptgewinner dürfen dann auf der Gründungsfeier des Vereins ihre erste Lesung vor großem Publikum halten. „Selbstverständlich erhält jeder Teilnehmer für seinen mutigen Einsatz einen Preis“, schmunzelt die Münsterer Initiatorin.

Noch bis 25. Februar mitmachen

Die selbst verfassten Kurzgeschichten sollten zwischen einer und drei Din-A4-Seiten umfassen und in der Schriftart Arial mit Schriftgröße 12 sein und so an die Vereins-Adresse info@fundament-lesen.de gesendet werden. Der Einsendeschluss ist Samstag, 25. Februar. Der Lesewettbewerb selbst findet am 18. März, 11 Uhr, im HalbNeunTheater in Darmstadt statt. Für Fragen stehen die Vereinsmitglieder Interessierten zur Verfügung.

Quelle: op-online.de

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