„Fabienne“ beschäftigt Bauhof nachhaltig

Das Aufräumen wird noch viele Monate dauern

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Man sieht die Gersprenz kaum noch vor lauter von Sturmtief Fabienne gestürzten Bäumen. Auch die Brücke auf der Muna-Straße wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Münster - Das Unwetter Fabienne, das am 23. September für etwa eine Viertelstunde wütete, hinterließ vor allem in Münster Spuren der Verwüstungen, die auch noch Wochen danach überall sichtbar sind. Es wird noch Monate dauern, sie aus dem Gesichtsfeld verschwinden zu lassen. Von Thomas Meier 

Beteiligt an der Schadensbeseitigung sind neben der Gemeinde auch der Kreis und der Wasserverband Gersprenz. Vor allem am Wasserlauf der Gersprenz sieht man noch deutlich die Mächte, die da wirkten. Überall liegen Überreste der vom Winde entwurzelten und gefällten Bäume umher. Vieles haben die Gemeindebediensteten bereits an die Seite geräumt, etliches ist bereits geschnitten worden, doch die eigentliche „Entrümpelung“ des Flussverlaufs obliegt dem Wasserverband Gersprenz, und der musste sich bislang zunächst einmal auf die nötigsten Arbeiten beschränken, um den Fluss des Wassers zu gewährleisten. „Peu á peu“ lautet hier das Motto.

„Unser Bauhof hat auch alle Hände voll zu tun. Seit dem Sturm sind jeden Arbeitstag etwa sechs bis acht Mitarbeiter im Einsatz, die sich nur mit den Folgen von Fabienne beschäftigen,“ erklärt Münsters Pressesprecherin Meike Mittmeyer-Riehl. In den vergangenen Wochen standen zunächst vor allem die Kindergärten und Spielplätze im Fokus, die von Ästen, umgestürzten Bäumen und weiteren Schäden befreit wurden, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten und Flächen wieder begehbar zu machen.

Sturmtief „Fabienne“: Schäden in Südhessen in Bildern

Nun liegt der Blick auf Feldern und Fluren, die von den Landwirten bewirtschaftet werden und auf denen immer noch viele Äste und anderer Unrat liegen, der von Fabienne verteilt wurde. Auch auf dem stark betroffene Freizeitzentrum wird in den nächsten Wochen wieder „klar Schiff“ gemacht. „Insgesamt wurden schon über 60 Tonnen Holzabfälle abtransportiert“, heißt es aus der Gemeindeverwaltung.

Quelle: op-online.de

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