Beachvolleyball-Turnier und Gewerbeschau

Ideale Win-Win-Situation

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Eine Szene aus dem Spiel Kerbborsche 2016 (vorn) gegen „Die 6 von der Strandbar“. Sieger beim DJK-Beachvolleyball-Turnier wurde allerdings das „Team Lauch“ aus Michelstadt.

Münster - Die einen kamen zur Gewerbeschau Auf die Beune und blieben beim Beachvolleyball der DJK hängen, andere wollten zum sportlichen Treiben und flanierten aus Interesse dann auch über das Rund der Gewerbeschau.

So hatten alle Beteiligten etwas von der außergewöhnlichen Konstellation. Über das Unterfangen der DJK Blau-Weiß, die Gewerbeschau „Münster KANN“ mit einer eigenen Strandlandschaft zu bereichern, wurde bereits im Vorfeld der zweitägigen Veranstaltung ausführlich berichtet. Von 190 Tonnen angeliefertem und dann auch wieder ab zu transportierendem Sand war da die Rede, vor allem aber vom Einsatz des Altheimer Straßen- und Tiefbauunternehmens Peter Rudolph, ohne dessen Unterstützung die DJK ihren Glanzpunkt kaum hätte setzen können.

Für den Samstag der Gewerbeschau verlagerte der Verein sein jährliches Beachvolleyball-Turnier vom vereinseigenen Sandplatz auf den temporären Auf der Beune. Turnier und Gewerbeschau befruchteten sich dabei gegenseitig.

Einerseits habe man durch die Teilnehmer der Mannschaften – gerade jener von außerhalb – zusätzliche Besucher zu „Münster KANN“ gebracht, verdeutlichte DJK-Turnierleiter Christian Richter die Win-Win-Situation. Andererseits habe man als Verein auch durch Zuschauer profitiert, die sonst wohl nicht gezielt zum Turnier gekommen wären, diesmal als Gäste der Gewerbeschau aber mehr oder weniger zufällig auch am „DJK-Beach“ vorbeikamen. „Wir haben das auch am Umsatz gemerkt“, sagte Richter mit Blick auf den eigenen Ausschank, wo die Cocktails in der Nacht von Samstag auf Sonntag und zu den Klängen der DJs des Rocketfire Soundsystems bis um 1 Uhr ausgeschenkt wurden. „Die Gewerbeschau war ein Magnet für uns“, sagte Richter. „Der Umzug hat sich auf alle Fälle gelohnt.“

Bilder: Gewerbeschau in Münster

Gelohnt hatte sich die Anreise nach Münster auch für das „Team Lauch“: Die jungen Männer aus Michelstadt gewannen das Turnier und entthronten dabei die „Munaki Jäger“, eine Gruppe aus Babenhausen, die im Vorjahr den Sand als Sieger verlassen hatte. Durchgesetzt hatten sich beide Finalisten zuvor in einer der vier Vierergruppen, in Viertelfinale und Halbfinale. In der Gruppenphase spielten die 16 Mannschaften, darunter Münsterer Teams wie die Kerbborsche 2016 und 2017 sowie die spontan eingesprungenen „Siebenschläfer & Friends“, nach Zeit. Ab dem Viertelfinale ging eine Partie dann über zwei Gewinnsätze. Gegen 22.30 Uhr – bereits unter Flutlicht – standen die Sieger fest.

Am Sonntag stand das Spielfeld, das innerhalb der Markierungen mit einer 35 Zentimeter tiefen Sandschicht gute Bedingungen bot und am Rand teils auch mit Holzhackschnitzel gestaltet worden war, dann allen Besuchern von „Münster KANN“ zum freien Spiel zur Verfügung. -  jd

Quelle: op-online.de

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