Einstimmiges Votum im Ortsverein

Bürgermeisterwahl 2020: SPD nominiert Gerald Frank als Kandidat

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Hofft auf einen zweiten Tortengruß: Bürgermeister Gerald Frank bei seiner Wahl 2014 in der Kulturhalle.

Bereits vor einigen Wochen hatte Bürgermeister Gerald Frank angekündigt, bei der Bürgermeisterwahl 2020 erneut anzutreten. Der SPD-Ortsverein nominierte ihn jetzt auf der Mitgliederversammlung.

Münster – In seiner Ansprache ließ der Bürgermeister die Jahre seiner Amtsausübung Revue passieren. „Ich kann nur einige Punkte berühren. Die Konsolidierung der Finanzen ist gelungen. Nach langen Jahren der Defizite ist der Haushalt seit 2016 ausgeglichen. Dem Attribut familienfreundliche Kommune wird Münster durch den konsequenten und kontinuierlichen Aufbau von Kinderbetreuungsplätzen gerecht.“ führte Frank als Beispiele an.

Im Kindergarten im Rüssel wurden 24 U3-Plätze geschaffen, 13 im neuen Anbau des evangelischen Kindergartens in Altheim. 50 zusätzliche Ü3-Plätze kamen durch den AWO-Kindergarten an der Gersprenz hinzu, ebenfalls 50 durch den Neubau an der Kinderinsel. Naturpädagogische Gruppen bieten das Haus der Kinder und die Blumenkinder in Altheim mit insgesamt 45 neuen Stellen an.

Großer Erfolg: Aufnahme der Gemeinde ins Bund-Land-Stadtentwicklungsprogramm „Aktive Kernbereiche“

„Wir sind im Ausbau weiter als die meisten anderen Kreiskommunen“, sagt Frank. Und der Ausbau gehe weiter. Zusätzliche 50 Ü3-Plätze würden bald es durch einen Neubau des katholischen Kindergartens mit Familienzentrum entstehen.

Als großen Erfolg sieht Frank die Aufnahme der Gemeinde ins Bund-Land-Stadtentwicklungsprogramm „Aktive Kernbereiche“, das allein die Gemeindekasse bei Infrastrukturmaßnahmen um 6,5 bis sieben Millionen Euro entlastet. Dies erleichtere auch die Bewältigung der Probleme mit den größten Sorgenkindern Rathaus und Hallenbad. Auch die städtebauliche Entwicklung des Frankenbach-Geländes, die zusammen mit der Hessischen Landgesellschaft als starkem Partner angegangen wird, werde von den „Aktiven Kernbereichen“ profitieren. Ebenso der alte Ortskern rund um die Hintergasse. Dort läuft ein 150 000 Euro schweres Fassadenanreizprogramm an, das Eigentümern bei der Instandsetzung und Renovierung von Fassaden helfen kann.

Bürgermeistersprechstunden erweitert – Dialog mit den Bürgern 

Frank erinnerte an Workshops – AktVis zur Innenentwicklung, Gestaltung Rathausplatz – sowie auch Ortstermine mit Bürgern zu speziellen Themen: Ersatzmaßnahmen für gefällte Bäume in der Gerhard-Hauptmann-Straße, Gestaltung des öffentlichen Bereichs und Straßenendausbau am Mäusberg, neuer Bebauungsplan für den alten Ortskern, Verkehrssituation vor Schulen.

Das Angebot zum Dialog mit Bürgern hatte Frank schon mit der Verdopplung der Bürgermeistersprechstunden erweitert. Früher gab es nur eine Sprechstunde in Altheim. Frank führte auch eine in Münster ein. Und die Angebote werden ungeachtet des Ortes angenommen.

Gerald Frank kandidiert für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Münster

Weitere Schlaglichter bei der SPD-Nominierung waren kurze Einblicke in besondere Ereignisse wie der Orkan Fabienne und der Waldbrand in der Tongrubenschneide, das Eintreten für den Ausbau des ÖPNV, die Umsetzung des Klimaschutzteilkonzept, Hochwasserschutz und mehr. Gut für Klima und Kasse ist auch die Einstellung eines Klimaschutzmanagers (Stelle wird zu 65 Prozent vom Bund finanziert) und die Deklarierung zur Klimaschutzkommune. Beide Maßnahmen sind mit höheren Förderquoten durch die Ministerien verbunden.

„Wir freuen uns, dass Gerald Frank für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Münster kandidiert. Nur mit ihm können die von ihm initiierten Projekte fortgeführt und umgesetzt werden. Auf die Unterstützung der SPD-Fraktion und des Ortsvereins kann er sich verlassen,“ kommentiert Gemeindevertreter Fritsch das eindeutige Wahlergebnis. 

tm

Quelle: op-online.de

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