Neues gepaart mit Bewährtem

Neue Wirte im Freizeitzentrum: Paar übernimmt Gastronomie

Betreiben ab dem 1. Dezember die „Auszeit bei Maki“ am Münsterer Freizeitzentrum: Hakima „Maki“ El-Makhtari und Jürgen Sauerwein.
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Betreiben ab dem 1. Dezember die „Auszeit bei Maki“ am Freizeitzentrum in Münster: Hakima „Maki“ El-Makhtari und Jürgen Sauerwein.

Für das Lokal „Auszeit bei Axel“ im Freizeitzentrum in Münster gibt es neue Betreiber. Sie wollen Themenabende anbieten und die Speisekarte modernisieren.

  • Das Lokal „Auszeit bei Axel“ im Freizeitzentrum in Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) schließt bald.
  • Ab dem 1. Dezember öffnet es als „Auszeit bei Maki“ wieder seine Türen für Gäste.
  • Die neuen Betreiber wollen Neues mit Bewährtem vereinen.

Münster – Ende Oktober schließt im Freizeitzentrum in Münster (wie berichtet) eine wichtige Institution: Dann gehen Axel Rüb und Andrea Locke, die das dortige Gastronomieobjekt „Auszeit bei Axel“ mit kleinem Winter- und großem Biergarten neun Jahre lang betrieben haben, in den Ruhestand. Nur einen Monat lang wird das Naherholungsgebiet anschließend gastronomisch verwaist sein: Der Gemeindevorstand hat das gemeindeeigene Objekt vor wenigen Tagen neu verpachtet. Ab dem 1. Dezember wird aus der „Auszeit bei Axel“ die „Auszeit bei Maki“.

„Maki“ ist der Spitzname von Hakima El-Makhtari (46). Zusammen mit ihrem Partner Jürgen Sauerwein (55), aber auch mithilfe von Familienmitgliedern, will sie den Betrieb stemmen. El-Makhtari ist Münstererin, Sauerwein ein Langstädter; gemeinsam wohnt das Paar in Altheim. Maki El-Makhtari ist vom Fach und manchem in der lokalen Gastroszene noch ein Begriff: Von 2007 bis 2012 betrieb sie in Münster das „Metropolitan“.

„Auszeit“ in Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg): Langfristige Betreiber waren gesucht

Danach orientierte sie sich beruflich zwar anderweitig, blieb daneben aber der Gastronomie treu. Unter anderem in der Dieburger Römerhalle und in der Langfeldsmühle bei Hergershausen, die der Münsterer Thomas Winter betreibt, arbeitete sie mit. Nun verschreibt sie sich wieder voll „ihrer“ Branche: in der kleinen, aber feinen „Auszeit“, die sich unter Rüb und Locke in den vergangenen Jahren zum Magneten für alle Generationen (und längst nicht nur am Wochenende) gemausert hat.

Laut Bürgermeister Joachim Schledt (parteilos) habe der Gemeindevorstand das Paar unter etwa zehn Bewerbern ausgewählt. Kriterien für die Vergabeentscheidung seien das persönliche Engagement der Pächter, ein seriöser Eindruck und neue Ideen gewesen. Aber auch die Dauerhaftigkeit der Verpachtung sei der Gemeinde ein wichtiges Anliegen gewesen, sagt Schledt. Dies drückt sich in einem Fünf-Jahres-Vertrag aus, der sich weiter verlängern kann.

Wenige Wochen vor dem Start machen Maki El-Makhtari und Jürgen Sauerwein einen hoch motivierten Eindruck und können es kaum erwarten, endlich loszulegen. Zunächst aber wollen sie die Immobilie im November renovieren, dabei auch in einen Rollladen für die Glasfront investieren. Zudem schwebt ihnen für Frühjahr und Sommer ein großes Sonnensegel vor. Das würde es auch bei einsetzendem Regen erlauben, dass die Gäste weiter draußen und trotzdem im Trockenen sitzen können.

„Auszeit“ in Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg): Öffnungszeiten sollen gleich bleiben

Das Inventar übernehmen die neuen Pächter von ihren Vorgängern. Auch hinsichtlich der Öffnungszeiten und dem kulinarischem Angebot wollen sie die „Auszeit“ in gewohnter Manier weiterführen. Die Winteröffnungszeiten sahen bislang einen Betrieb am Freitag, Samstag und Sonntag vor; in der Sommersaison war mit Ausnahme des Montags täglich geöffnet. El-Makthari wird in der Küche wirken und verspricht, dass es unter anderem weiter die beliebten Eintöpfe zum Mittagessen und nachmittags Kaffee und Kuchen geben wird. Gleichwohl wolle man die Speisekarte „ein bisschen modernisieren“.

Beim Aspekt „neue Ideen“ kommen Jürgen Sauerwein zufolge beispielsweise Themenabende in den Kopf. Im bevorstehenden Winter denkt er etwa an Glühwein und Feuertopf. Schon fest vorgenommen hat sich das Paar eine (auch) für Familien mit kleinen Kindern gedachte Veranstaltung am 6. Dezember, zu der der Nikolaus erscheinen soll. Noch vieles mehr sei denkbar, auch ob des großen Außengeländes am Freizeitzentrum. „Wir sind für alles offen“, betonen El-Makhtari und Sauerwein, womit sie auch potenzielle Kooperationen mit Organisatoren diverser Veranstaltungen im Münsters Naherholungsgebiet meinen. (Jens Dörr)

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