Nabu dankt für Mitarbeit

Mit Flüchtlingen durchs Naturschutzgebiet

+
Bei strahlendem Sonnenschein lauschten die Mitwanderer den Ausführungen von Thomas Lay über Kaninchen und deren Bau, den man hier entdeckt hatte.

Münster - Asylbewerber zeigen durchaus Interesse an der hiesigen Natur. Einige von ihnen brachten und bringen sich auch helfend bei der Arbeit des Naturschutzbundes ein.

Als Dank für die bisher geleistete Arbeit erging nun eine Einladung zur Exkursion durch das Naturschutzgebiet in den Hergershäuser Wiesen an alle Helfer, Freunde und an der Natur interessierten Asylbewerber. Mehr als 20 Personen fanden sich ein, am dreistündigen Spaziergang teilzunehmen. Thomas Lay, beim Nabu Münster zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, führte die Gruppe zum Naturbeobachtungsstand „Auf dem Sand“. Dort gab es erste Erläuterungen über Pflanzen und heimische Vogelarten. Von Nabu-Mitgliedern zur Verfügung gestellte Ferngläser halfen bei der Entdeckung der Tiere. Die Gruppe folgte weiter dem Feldweg Richtung Gersprenz, wo die große Sanddüne und Störche zu entdecken waren.

Bei dieser Wanderung wurden auch die deutschen Sprachkenntnisse der Asylbewerber erweitert um Begriffe wie „Fernglas“ und „Storch“. Es wurde erklärt, dass Adebar „die Babys bringt“, was die überwiegend aus Afghanistan stammenden Flüchtlinge mit einem Lächeln registrierten. Weiterhin gab es Erklärungen zum Raps, der mit seiner leuchtenden gelben Farbe ganze Landschaften dominiert. Bei dem neuen Naturzaun, der aus abgeschnittenen Ruten von Kopfweiden besteht, wurde eine Rast eingelegt, bevor die Gruppe sich wieder auf den Rückweg machte. Bereits jetzt wurde die Einladung ausgesprochen, eine derartige Wanderung zu einer anderen Jahreszeit zu wiederholen, damit auch andere blühende Pflanzen kennengelernt werden können. (pp)

Quelle: op-online.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion