Zum Feiern aus dem Wald aufs FSV-Gelände

Freiluftgottesdienst bleibt Bestandteil vor dem neuen „Vaddertaagsfest“ des AGV

+
Zum „Vaddertaagsfest“ gehört ein Gottesdienst.

 Es war eine Umstellung, die den Verantwortlichen des Gesangvereins AGV Eintracht Münster nicht leicht fiel: Vor einem Jahren zog das Waldfest vom Freizeitzentrum auf das Gelände des FSV Münster.

Münster – Nicht mehr am Busen der Natur, erhielt die Veranstaltung an Christi Himmelfahrt auch einen anderen Namen: Mittlerweile wird zum „Vaddertaagsfest“ eingeladen. Am Donnerstag war es Anlaufpunkt für zahlreiche Feiertagsausflügler, die ein paar gesellige Stunden in entspannter Atmosphäre verbringen wollten.

Der AGV trug seinen Teil mit Speis und Trank sowie reichlich Unterhaltung bei. Aus Langstadt sang der Liederkranz, aus Eppertshausen die Germania und der Liederkranz-Frohsinn sowie aus den eigenen Reihen Vocal Total. Mit Ewald Kratz wurde zusätzlich noch ein Alleinunterhalter aufgeboten. Spiel und Spaß kamen beim Eisstock-Fass-Schießen zusammen. Der Morgen wurde zunächst mit einem „Nachbarschaftsgottesdienst“ eröffnet. Zu ihm hatten mit Dieburg, Groß-Zimmern, Münster, Eppertshausen sowie Altheim/Harpertshausen gleich fünf evangelische Kirchengemeinden ihre Mitglieder eingeladen. Die Münsterer Pastorin Kerstin Groß hielt die Predigt. Mit ihr gestalteten Pfarrer Michael Fornoff (Groß-Zimmern) und Dorothee Benner (Dieburg) den Gottesdienst. Dekanatsmusiker Ulrich Kuhn übernahm die musikalische Umrahmung. Viele der Gläubigen aus der Umgebung blieben auch zum Mittagessen.

„Mit dem passenden Wetter war bereits die wichtigste Grundlage geschaffen. Mit ihm steht und fällt alles“, so AGV-Vorsitzender Manfred Löbig, der am Abend ein positives Fazit zog. Das Wetter spielte auch am Vorabend mit, als der Verein zum 13. Chor-Open-Air einlud. „Wir haben 28 Chöre angeschrieben. Acht sagten zu“, berichtet AGV-Sprecherin Veronika Rössler. Die Zahl war genau richtig, um einen rund zweistündigen Rahmen zu füllen. In der Vergangenheit sagten auch schon 14 Chöre zu, was das Freiluftkonzert extrem vergrößerte. Mit dem Aussprechen der Einladung war eine spätere Absage schwierig. „Nach 13 Jahren hat sich das Konzert einen Namen gemacht“, ergänzt Rössler.

Das begann einst im Freizeitzentrum am Vorabend des Waldfest. Da der Aufbau der Technik und der Bühne wegen der Äste nicht einfach waren, zog man im Verlauf aufs Gelände der FSV. Das Waldfest blieb im Freizeitzentrum zunächst aus Traditionsgründen erhalten. Beide Veranstaltungen wurden zeitlich getrennt, um nicht an zwei hintereinanderfolgenden Tagen an verschiedenen Plätzen zu wirken. „Die Trennung hat sich aber nicht als praktisch und rentabel erwiesen“, erläutert Löbig. So fanden im letzten Jahr beide Veranstaltungen wieder gemeinsam statt.

Das FSV-Gelände erwies sich dabei als vorteilhafter Standort was sowohl die Logistik als auch den Auf- und Abbau angeht. Hier gilt es mittlerweile, den ehrenamtlichen Helfern die Arbeit so einfach wie möglich zu machen. „Auf unseren Listen mit den Schichten für den Getränkewagen, zum Kellnern, in der Küche, der Essensausgabe, der Kasse oder für den Auf- und Abbau stehen an zwei Tagen rund 50 Personen. Die braucht es einfach, sonst ist weder das Open-Air noch das Vaddertaagsfest möglich“, macht der Vorsitzende unmissverständlich klar. (mj)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare