„... es wird weitergehen“

Hoffnung auf ein Dreigestirn-Vorstand für den Gewerbeverein

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Das neue Logo des Gewerbevereins kreierten Annelore Oestreicher und Hiltrud Schäfer. Es stellt die sogenannte Leonardobrücke dar, eine sich selbst tragende Bogenkonstruktion. „Und so soll auch unser Gewerbeverein weiter bestehen“, befinden sie.

Zwar wurde am Donnerstagabend in der Gaststätte Pavillon an der Hauptstraße noch kein neuer Vorstand für den Gewerbeverein gewählt, doch ist die (noch) amtierende Vorsitzende Annelore Oestreicher optimistisch: „Ich denke, es wird weiter gehen.“ 

Münster – Dies jedenfalls sei das Ergebnis gut zweieinhalbstündiger Beratung von 14 erschienenen Vertretern von insgesamt über 70 Mitgliedsbetrieben.

Es stand und steht noch viel auf dem Spiel, nicht nur für den Gewerbeverein, sodern auch für die Gemeinde. Wie berichtet, bekundete das bewährte Team aus Annelore Oestreicher und Hiltrud Schäfer, „definitiv nicht mehr“ für die Posten von Vorsitzender und Stellvertreterin anzutreten. Beide signalisierten aber möglichen Nachfolgern bereits im Vorfeld, unterstützend jederzeit für den Verein Gewehr bei Fuß zu stehen. Nur in die Verantwortung nehmen lassen wollten sie sich nicht mehr.

„Unser Vorschlag, die Verantwortung adäquat anderer Vereine in Münster auf mehreren Schultern zu verteilen, stieß auf Interesse unter den Versammlungsteilnehmern“, sagte gestern Morgen Oestreicher auf Nachfrage. So könnten sich die Mitglieder etwa eine gleichberechtigte Dreierkonstellation an der Spitze des Vereins gut vorstellen. Und es hätten sich auch mögliche Führungspersönlichkeiten herauskristallisiert, über deren Namen man jedoch noch nicht sprechen wolle.

„Wir haben einen neuen Termin am 11. Juni für eine außerordentliche Hauptversammlung anberaumt. Unter den Kandidaten, die als mögliche Vorständler infrage kommen, wollen wir dann möglichst ein neues Führungstrio küren. Bis Ende des Jahres sollte dann spätestens ein neuer geschäftsführender Vorstand des Gewerbevereins gewählt sein“, sagt Oestreicher, die bis zu diesem Zeitpunkt mit Hiltrud Schäfer kommissarisch dem Verein vorstehen.

VON THOMAS MEIER

Quelle: op-online.de

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