Annelore Oestreicher lobt Einsatz für Leistungsschau

„Münster lebt die Gemeinschaft“

Münster - Bei der Gewerbe- und Vereinsschau am Wochenende, 19. und 20. August, im Quartier Auf der Beune zeigen über 40 Aussteller, was Münster alles kann.

Annelore Oestreicher freut sich nach all den Vorbereitungen auf die umfangreiche Gewerbeschau.

Im Interview erzählt die Vorsitzende des Gewerbevereins, Annelore Oestreicher, warum sie stolz auf Münsters lebendige Geschäftslandschaft ist und was die Veranstaltung für sie zum Erfolg werden lässt.
Frau Oestreicher, die Gewerbe- und Vereinsschau „Münster KANN“ steht kurz bevor. Was muss jetzt im Endspurt noch alles organisiert werden?
Wir sind gut vorbereitet und alles ist bestens organisiert. Jetzt auf den letzten Metern geht es darum, die Infrastruktur bereitzustellen: Strom, Wasser und so weiter. Außerdem besprechen wir die Diensteinteilung und treffen letzte Rücksprachen mit den Ausstellern.

Was ist denn für Sie das Highlight der Gewerbeschau?

Das Wichtigste für mich ist, dass die Veranstaltung eine runde Sache wird, alles gut klappt und sowohl Aussteller als auch Besucher zufrieden sind. Wenn ich am Sonntagabend nach Hause gehen und sagen kann „Schee war’s“, dann ist das für mich das absolute Highlight.

Der Gewerbeverein will im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinaus, hat einen Hubschrauber organisiert und bietet Rundflüge an. Kann man sich auch noch spontan entscheiden, abzuheben?

Na klar, Tickets gibt es bis Freitag hier im Rathaus zu kaufen oder dann direkt auf der Gewerbeschau. Ein Rundflug kostet 40 Euro und bietet die Gelegenheit, Münster mal aus einer nicht ganz alltäglichen Perspektive zu sehen.

Die DJK legt sich mit dem „Beune-Beach“ mächtig ins Zeug. Wie ist die Idee entstanden, einen Teil der Beune in einen Strand zu verwandeln?

Wir haben einen super Kontakt zur DJK und haben bei Gesprächen festgestellt, dass wir dasselbe wollen. Das Beachvolleyballturnier der DJK ist weit über Münsters Grenzen hinaus bekannt und beliebt und immer ein tolles Event. Dass wir es in diesem Jahr bei der Gewerbeschau austragen können, freut mich sehr. Warum also nicht einfach mal den Strand in die Beune holen? Die Firma Rudolph stellt alles dafür Notwendige kostenlos zur Verfügung. Als Vorsitzende des Gewerbevereins finde ich so einen großen Einsatz für die gemeinsame Sache natürlich ganz besonders klasse.

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Warum sollten Besucher von nah und fern am Wochenende unbedingt zur Gewerbeschau kommen?

Um festzustellen, dass Münster ein sehr breites Spektrum an interessanten Firmen und Vereinen hat und dass Münster lebt. Wir haben heute leider nicht mehr so viel Einzelhandel in der Gemeinde, aber die, die wir haben, sind äußerst engagiert und mit viel Herz bei der Sache. Hinzu kommen viele interessante Firmen aus dem Baugewerbe wie Fliesenfachgeschäfte und Installateure sowie hochqualifizierte Unternehmen aus dem Metallbaubereich. Das macht mich schon stolz. Gerade für Bauherren im benachbarten Neubaugebiet „Im Seerich“ ist es sehr interessant, zu erfahren, was Münster alles zu bieten hat. Und für junge Leute bietet sich die Möglichkeit, mal in verschiedene Branchen hinein zu schnuppern. Viele Handwerksbetriebe suchen bei uns ja noch Auszubildende.

Wie würden Sie den Satz „Münster kann…“ beenden?

Münster kann Gemeinschaft leben – davon können sich alle Besucher am Wochenende selbst überzeugen. (tm)

Quelle: op-online.de

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