Gemeinsam ist mehr erreichbar

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Rund 50 Teilnehmer waren in die Kulturhalle gekommen, um nicht nur Vorträge zu hören, sondern auch, um daran mitzuarbeiten, die Wirtschaft im Kreisgebiet zu fördern und anzukurbeln. Viele interessante Anregungen galt es mitzunehmen.

Münster (tm) - Zum sechsten Mal kamen die Vorstände der Gewerbevereine, die Bürgermeister und die kommunalen Wirtschaftsförderer zusammen, um gemeinsam machbare und brauchbare Maßnahmen zu besprechen, mit denen die kommunale Wirtschaftsförderung vorangetrieben werden kann.

Organisiert wurde das informative Treffen vom Regionalmanagement Darmstadt-Dieburg, der Qualifizierungsbeauftragten des Landkreises sowie dem Standortmarketing Darmstadt-Dieburg.

Gastgeber war Bürgermeister Walter Blank, der die knapp 50 Interessierten in der Kulturhalle begrüßte und die Gemeinde Münster mit ihren rund 14.400 Einwohnern präsentierte: „Münster ist eine lebens- und liebenswerte Wohngemeinde, die familienorientiert ist und ein großes Angebot an öffentlichen und privaten Einrichtungen wie Hallenbad, Kino, Kindergärten, Minigolfplatz, zwei Büchereien und ein reges Vereinsleben vorweisen kann.“ Auch das örtliche Gewerbe wurde von Blank vorgestellt: „Bei den angesiedelten Gewerbetreibenden handelt es sich hauptsächlich um leistungsstarke Einzelunternehmen und kleinere Mittelstandsbetriebe.“

Gemeinsames Arbeiten stand auf der Tagesordnung

Hier ergänze Annelore Oestreicher, Vorsitzende des Gewerbevereins: „Ein kleiner Verein wie der unsere, hat es schwer, große Sachen zu machen. Daher sind wir sehr froh, immer wieder mit Unterstützung durch die Gemeinde das eine oder andere bewegen zu können.“

Gemeinsames Bewegen war zwar an diesem Abend nicht vorgesehen, aber gemeinsames Arbeiten stand auf der Tagesordnung: Jede vertretene Kommune stellte ihre Arbeit im Bereich der Wirtschaftsförderung vor und da sowohl in Münster als auch in Eppertshausen nicht nur der jeweilige Bürgermeister, sondern auch die jeweilige Gewerbevereinsvorsitzende anwesend war, gab es viel, was zusammen notiert werden konnte.

Gewerbedialog jedes Mal wieder ein Gewinn

Weil für die beiden Nachbarkommunen auch in Zukunft das Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ gilt, war schnell deutlich, dass viele der Stichpunkte der Präsentation, die nach der Gruppenarbeit durchgeführt wurde, für beide Gemeinden gelten: Von den beliebten Geschenkgutscheinen, die bei zahlreichen Gewerbetreibenden in Münster und in Eppertshausen eingelöst werden können, über die gemeinsamen Netzwerkabende bis hin zur erfolgreichen Gewerbemeile.

Doch Gerhard Dahms, Schriftführer des Münsterer Gewerbevereins, und Nicole Uhrich, Abteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Münster, machten deutlich: Münster stemmt einiges für und mit den Gewerbetreibenden vor Ort. „Sei es die Umgestaltung unserer Hauptstraße, die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift des Gewerbevereins ,Feuer und Flamme´ oder die gute Kinderbetreuung - auch in den Sommerferien - es gibt einiges, was getan wird“, fasste Uhrich zusammen.

Im Anschluss hatten alle Beteiligten noch Zeit, sich auszutauschen und Annelore Oestreicher stellte fest: „Für mich ist der Gewerbedialog jedes Mal wieder ein Gewinn, denn ich bekomme viele Anregungen, Ideen und Tipps mit auf den Weg, und das gefällt mir einfach gut.“

Quelle: op-online.de

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