Die Zukunft der Kinder und der Gemeinde fest im Blick

CDU will „Münster und Altheim liebevoll entwickeln“

Das Katholische Familienzentrum nebst Kita St. Michael bedarf eines Neubaus. Für die CDU hat das Projekt Priorität.
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Das Katholische Familienzentrum nebst Kita St. Michael bedarf eines Neubaus. Für die CDU hat das Projekt Priorität.

„Die Zukunft der Kinder in Münster ist der CDU schon immer ein zentrales Anliegen“, heißt es in einer Mitteilung von CDU-Fraktionschef Thorsten Schrod. Er erinnert dabei an die unter den CDU-Bürgermeistern Karl Grimm und Walter Blank entstandenen Kindergärten und Spielplätze samt gut frequentierter Skaterbahn am Abtenauer Platz. Jetzt gelte es, dieses Erfolgsrezept weiter zu entwickeln und mit einer liebenswerten Ortsentwicklung zu kombinieren.

Münster – „Für uns ist Wahlfreiheit der Kita-Einrichtung ein absolutes Muss,“ sagt der CDU-Gemeindevertreter Michael Ries, selbst Vater zweier Kinder. Dabei sei es für die Christdemokraten wichtig, dass die Eltern auch den Standort der Kita akzeptieren. Deshalb habe der jetzige Standort des katholischen Familienzentrums für den notwendigen Neubau für die Union Priorität, bekräftigt der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, Marcus Milligan.

Für die Kita Sonnenblume, die nach der Übergangslösung im ehemaligen JUZ jetzt in ihr zweites Ausweichquartier an der Kennedyschule gezogen ist, müsse ein neuer Standort gefunden werden. „Das Frankenbachgelände eignet sich dafür nicht“, so Schrod. Es gingen dadurch Gewerbegebiet und damit wertvolle Steuereinnahmen verloren. Zudem seien es Luftlinie kaum 100 Meter bis zum „Haus der Kinder“. Zwei Kitas in unmittelbarer Nachbarschaft sei keine durchdachte Ortsentwicklung.

Für eine zukunftsfähige Ortsentwicklung stehe für die CDU das Frankenbachgelände als Gewerbegebiet an oberster Stelle. Die Steigerung der Attraktivität des Breitefelds stehe ebenfalls weit vorne auf der Prioritätenliste der Christdemokraten. Ebenfalls auf der Agenda stünden der Endausbau der Darmstädter Straße und eine Verschönerung des Ortsbildes durch mehr Begrünung und Pflege. Die Errichtung von weiteren Ruhebänken innerhalb der Gemeinde sowie in den angrenzenden Naherholungsgebieten sei eine weitere Forderung der CDU. Darüber hinaus unterstütze man die Initiative „Verlängerung der S-Bahn bis Dieburg“.

Als äußerst wichtig erachten die Union das Hallenbad. Sie setzt sich für eine schnellstmögliche Sanierung und Wiedereröffnung der Wellnessstätte ein.

Für den Ortsteil Altheim stehen zwei Projekte ganz oben auf der Agenda. „Die Verkehrs- und Parksituation in der Altheimer Kirchstraße muss dringend verbessert werden. Dessen sind wir uns bewusst und das packen wir auch umgehend an“, so der Altheimer CDU-Gemeindevertreter Boris Rudolph. Hierfür eine östliche Umgehungsstraße, die durch ein Naturschutzgebiet verlaufen würde, zu fordern, sei Augenwischerei. Das sei unrealistisch. Weiteres wichtiges Thema für Altheim sei der fehlende Hausarzt. (tm)

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