Sportlich austoben

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Beim Holiday-Fun des VfL Münster stand auch Hallenhockey auf dem Programm.

münster - „Die sind nachmittags richtig fertig“, sagte am Donnerstag Patrick Braun, Jugendwart des VfL Münster.

Beim Blick in die Gersprenzhalle wunderte seine Feststellung nicht: 44 Kinder im Grundschulalter tobten, dass es eine wahre Freude wahr - ob beim Hallenhockey oder Rugby. Mit dem Angebot „Holiday Sports Fun“ traf der Jugendausschuss des VfL - gemeinsam mit der Gemeinde Münster, die die Halle gratis zur Verfügung stellte - jedenfalls ins Schwarze. Zum zweiten Mal nach 2013 zeichnete der Jugendausschuss verantwortlich für die fünf sportlich anregenden Vormittage in der kreiseigenen Halle, an der sich auch die Gemeinde beteiligt.

Die VfL-Betreuer Braun, Gerd Kenke, Jonas Löffelbein, Max Korczyk, Tristan Lück, Joshua Steinmetz, Murielle Ladebeck und Merle Werse belebten damit ein Angebot wieder, dass es vor einigen Jahren schon einmal gegeben hatte und das dann etwas eingeschlafen war. Ein Volltreffer: „Wir sind eigentlich schon überbucht, hatten die Grenze bei 40 Kindern setzen wollen“, so Braun. Man habe fast schon etwas zu viel Werbung für die Sache gemacht, schilderte er ein Luxusproblem.

Jene Kids, die dabei waren, bereuten ihre Anmeldung nicht. Laufspiele, Slackline und Ecken-Fußball waren nur einige der Angebote, die sie die fünf Tage über in Anspruch nehmen durften. Auch Koordinationsübungen streuten die VfLer ein. Man habe dabei eindeutig gesehen, wer auch sonst Sport im Verein treibe, meinte Braun, der sich zugleich freute, dass der „Holiday Sports Fun“ auch viele Kinder erreichte, die keine VfL-Mitglieder seien. So gelang es dem Verein, als Nebeneffekt Werbung für die eigene Jugendarbeit, etwa in der Leichtathletikabteilung, zu machen.

Außerdem stellte Braun die Zwanglosigkeit der Ferienspiele heraus: „Wenn ein Kind mal etwas nicht mitmachen will, darf es bei uns auch einfach eine Pause machen.“ Das gemeinsame Frühstück zählte zu den Routineabläufen der fünf Tage - mit der Garantie, dass die jungen Sportler nach dem Abschluss zur Mittagszeit aufs Neue einen gesunden Hunger hatten.

(jd)

Quelle: op-online.de

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