Münster

Münsterer Dächer mit Geld der KfW-Bank sanieren

Bei der jüngsten Parlamentariersitzung in Münster ging es vorranging um einen Antrag der SPD: Sie will Fördermittel aus dem CO 2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank nach Münster leiten.

Münster (ale) - Im Eiltempo absolvierten die Münsterer Parlamentarier ihre jüngste Sitzung am Montag. Wenigstens ein paar Sätze wurden beim Antrag der Sozialdemokraten ausgetauscht: Sie will Fördermittel aus dem CO 2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank nach Münster leiten – so soll die Energieeffizienz öffentlicher Gebäude verbessert werden. Doch am Ende gab es auch darüber keine Meinungsverschiedenheit: Einstimmig stimmte das Parlament dem SPD-Antrag zu.

Für zwischenzeitliche Verstimmung hatte lediglich ein Satz in der Begründung des SPD-Vorstoßes gesorgt: „Bisher wurden diese Maßnahmen von der Verwaltung nur halbherzig angegangen“, kritisierten die Sozialdemokraten. Gemeint waren eine Reihe von Maßnahmen von Energiepässen bis Thermografie.

Das wollten Verwaltung und Union nicht auf sich sitzen lassen: „Die Verwaltung hat keineswegs halbherzig agiert“, entgegnete CDU-Mann Matthias Maurer. Bevor über das CO 2-Gebäudesanierungsprogramm Anfang des Jahres auch direkte Förderung möglich geworden ist, habe man in den Jahren zuvor nur zinsvergünstige Darlehen erhalten können. „Wir wollten aber keine Kredite aufnehmen, solange Geld auch der Haushalt Geld hergibt“, stellt Maurer klar.

Er zählt außerdem eine Reihe von Maßnahmen auf, die bereits in Angriff genommen worden seien: So sei das Altenwohnheim in der Walterstraße energetisch saniert worden; auch das Hallenbad entspräche nach seiner Sanierung dem modernsten Stand der Wärmedämmung.

Quelle: op-online.de

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