Soldaten am Höllenberg

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Essen aus dem Blechnapf bei Waidmannsheil.

Münster (tm) - Was macht die Bundeswehr am Höllenberg? Da liefen jetzt dunkel geschminkte Kämpfer in seltsamer Tarnkleidung und mit Gewehren umher, die wohl bei einigen Spaziergängern und Radlern Fragen aufkommen ließen.

Das Versorgungs- und Instandsetzungszentrum der Bundeswehr aus Pfungstadt machte im Rahmen einer dreitägigen Übung Station bei dem Münsterer Schützenverein Waidmannsheil. Die günstige Lage des Schützengeländes am Höllenberg mit den vielen Möglichkeiten, die den Soldaten gestellten Aufgaben zu bewältigen, war ausschlaggebend für die Standortwahl der Armee.

45 Soldatinnen und Soldaten waren mit schwerem Marschgepäck zu Fuß nach Münster gekommen. Zunächst war das Lager aufzubauen und einzurichten. Nach Übernachtung unter freiem Himmel mussten am nächsten Tag verschiedene Aufgaben bewältigt werden. So waren Schießübungen mit Kurzwaffen sowie ein Orientierungslauf mit Karte und Kompass zu absolvieren.

Mit voller Ausrüstung wurde eine Flussüberquerung, in dem Fall die doch eher zahme Gersprenz, an einem vorher selbstgebauten Seilsteg absolviert. Nach dem Beenden der Übung machte sich die Truppe zu Fuß wieder auf den Weg zur Heimatkaserne nach Pfungstadt. Der Dienst habende Hauptmann bedankte sich abschließend für die große Freundlichkeit seitens der Schützen, mit der seine Soldaten empfangen und während des Aufenthaltes begleitet wurden.

Quelle: op-online.de

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