Munagebiet zwischen Sprayern und Tümpeln

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Reste des Hochsicherheitsbereichs des US-Depots auf dem Muna-Gelände.
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Reste des Hochsicherheitsbereichs des US-Depots auf dem Muna-Gelände.
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Christoph Goebel, Matthias Pollmeier und Harald Fuhrländer von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Sparte Bundesforstbetrieb, vor einem mit Graffiti „verzierten“ US-Wachhaus.
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Die Natur erobert das Terrain.
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Ein noch unverfüllter US-Bunker stellt einer Gefahrenquelle dar. Von hinten begrünt würden unbedarfte Spaziergänger nicht sehen, wann das Dach aufhört und der Abgrund beginnt. Auch im Innern lauern Gefahren.
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Auch wenn das 260 Hektar große Gelände der Muna von hohen Zäunen umgeben und gesperrt ist, finden sich immer wieder ungebeten Gäste ein wie Sprayer. Der Strom indes wurde schon lange abgeschaltet, herumhängende Kabel sind saftlos.
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Was heute mit Schilf umrandeter Tümpel ist, war ein ein NS-Bunker, der gesprengt wurde. Der Hügel im Hintergrund ist ein zugewachsener US-Bunker. Beides befindet sich auf der entmunitionierten, 20 Hektar großen Fläche.
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Heide, Moor, Teiche, Steppe – auf dem Muna-Gelände finden sich heute unterschiedlichste Lebensräume auf engstem Raum. Doch der Wald will von allem schnell wieder Besitz nehmen.
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Birkenwäldchen gedeihen im an Grundwasser reichen Gebiet. Solche Landschaft findet sich sonst nur 1000 Kilometer weiter nördlich.

Inmitten des 260 Hektar großen Areals, das landläufig als „Muna“ den Bewohnern drumherum eher ein Schreckgespenst ist, zu dem sie seit Jahrzehnten keinen Zutritt haben. Abgeschirmt liegt die verbotene Landschaft seit 1939 zwischen Münster, Eppertshausen, Urberach und Dieburg, gilt als munitionsverseucht und bombenbelastet.

Quelle: op-online.de

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