Musikalische Reise in die USA

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Ganz unter dem Motto „Amerika“ stand das diesjährige Frühlingskonzert des Musikvereins Münster. Dementsprechend war auch die Kulturhalle mit US-Fahnen dekoriert. Musikalisch wurde alles geboten – von Klassik bis zu aktuellen Popsongs.

Münster ‐ Für viele ist es ein Land voller Sehnsüchte, das endlose Weiten und grenzenlose Freiheiten verspricht: Amerika. Wie vielseitig die Musik der verschiedenen Epochen der Vereinigten Staaten ist, zeigte deshalb beim diesjährigen Frühlingskonzert am Samstagabend der Musikverein 1914 in der Münsterer Kulturhalle. Von Jasmin Frank

Unter den zahlreichen Zuhörern waren auch Bürgermeister Walter Blank, Gemeindevorstand Günter Willmann und die Schulleiterin der Schule auf der Aue, Sabine Behling-Schmidt. Sie alle verfolgten gespannt die Vorgänge auf der Bühne, denn dort kam Dirigent Mathias Jäger aus einem Indianerzelt geschlüpft, zudem trugen die Musiker Cowboyhüte und eine Horde Kinder tobte als „die Simpsons“ über die Bühne. „Ich bin heute Abend Bart Simpson und darf mit meinem Skateboard herumfahren. Das macht wirklich Spaß, aber dass ich so gelb geschminkt bin, ist mir ein bisschen peinlich“, meinte Darsteller Marius Knoll.

Beim Jugendorchester wurde vor allem Filmmusik in Szene gesetzt, neben dem Lied der Zeichentrickserie waren Songs aus „The Rock“ und „Hannah Montana“ zu hören.

Nach der Pause, in denen das Publikum sich mit Hot Dogs stärken konnte, ging es mit dem Großen Orchester unter Dirigent Piotr Konczewski weiter, das seine Klanggewalt bei der Symphonie No. 5 „From the New World“ von Anton Dvorak unter Beweis stellte. Nach der Klassik ging es weiter mit Hits wie „New York, New York“, bei dem Moderator Markus Krämer in die Rolle des Sängers schlüpfte. Auch der Song „A Watermelon Man“ kam bei den Zuhörern sehr gut an, ist es doch eines der populärsten Stücke von Herbie Hancocks Debütalbum „Taking Off“.

Der Musikverein hatte sich für seinen amerikanischen Abend auch Gäste eingeladen: Die „Rainbow Riders Obertshausen“ sorgten mit ihrer gekonnten Line Dance- Aufführung für das passende Flair. Zu guter Letzt heizten das Große Orchester und das Jugendorchester gemeinsam ein: Mit einem Lady Gaga Dance Mix wurden die Gäste aus den 60-er Jahren wieder zurück in das Hier und Jetzt versetzt.

Quelle: op-online.de

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