Programm und Leistungsschau im Quartier Auf der Beune

Nach Absage der Gewerbemeile: „Münster KANN“ es auch alleine

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Am Samstagabend, 19. August, rocken „Rabaz“ und „Missy Bee“ die Live-Bühne bei der Gewerbe- und Vereinsschau Auf der Beune.

Münster - Am 19. und 20. August präsentieren sich bei der Gewerbe- und Vereinsschau im Mischgebiet „Auf der Beune“ rund 40 Firmen und Vereine unter dem Motto „Münster KANN“. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm an dem Wochenende beweist: Münster kann auch richtig viel Spaß haben. Ein Überblick über die Top-Acts auf der Bühne.

Wenn am Samstag, 19. August, um 14 Uhr im Quartier Auf der Beune die Gewerbe- und Vereinsschau eröffnet wird, fällt auch der Startschuss für ein Ereignisprogramm, das dem Motto der Veranstaltung „Münster KANN“ mehr als gerecht werden soll. Nicht nur an den Ständen der rund 40 Firmen und Vereine können sich die Besucher dann davon überzeugen, was Münster alles zu bieten hat – sondern auch auf der Live-Bühne. Schwungvoll geht es gleich am Nachmittag los, wenn der Musikverein Münster seine Vielfalt unter Beweis stellt. Neben dem MVM Orchester, Flötengruppen, der musikalischen Frühförderung und dem Vororchester hat auch „Horsch e-mol(l)“, das Orchester für Neu- und Wiedereinsteiger, seinen großen Auftritt.

Für den späten Nachmittag ab 17.30 Uhr hat sich hoher Besuch aus Dresden angekündigt: Auf Einladung der Musikschule Grohe spielt die russischstämmige Konzert-Pianistin Natalia Posnova, die sich als „Queen Rhapsody“ deutschlandweit einen Namen gemacht hat. Im Anschluss daran gibt die Musical Factory aus Groß-Umstadt mit ein paar Kostproben aus ihrem Repertoire schon mal einen – im wahrsten Sinne des Wortes – Vorgeschmack auf das Musical-Dinner am 15. Dezember in der Kulturhalle.

Ab 19 Uhr soll es dann auf – und hoffentlich auch vor – der Bühne kein Halten mehr geben: Dem energiegeladenen Spaß-Rock der Eppertshäuser Band „Daisy und die Panzerknacker“ soll sich niemand entziehen. Mit Liedern von AC/DC, Michael Jackson, Silbermond und anderen hauen sie einen Hit nach dem anderen raus, der sofort in die Ohren und in die Beine geht. „Wir können originalgetreu nachspielen, wir können lieb und nett sein, wir könnten sogar Herzschmerzballaden – wir wollen’s aber nicht!“, sagt das sympathische Quintett aus der Nachbargemeinde über sich selbst.

Nachdem Daisy nebst Panzerknacker das Publikum so richtig aufgeheizt haben, ist die Bühne frei für „Rabaz“. Die vier Jungs stehen an diesem Abend nicht allein auf der Bühne, sondern mit der Sängerin „Missy Bee“. Gemeinsam rocken sie sich durch die amerikanische Musikgeschichte, machen Halt bei Johnny Cash, CCR, Elvis und Co., versehen die altbekannten Hits dabei aber stets mit einem ganz eigenen Sound, der durch das Zusammenspiel aus Kontrabass, Drumbeats, mehrstimmigem Gesang sowie Blues- und Countryharp entsteht.

Ansturm auf Gewerbemeile

Nach einer wilden Partynacht beginnt der Sonntagmorgen auf der Live-Bühne um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst erst einmal besinnlich. Anschließend lädt der Frühschoppen bei Musik des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Altheim zum gemütlichen Beisammensein ein. Um 14 Uhr übermitteln Künstler aus Münsters Partnergemeinde Abtenau einen Gruß der musikalischen Art aus Österreich. „Münster kann Tischtennis“ heißt es dann ab 15 Uhr bei einer großen Show der DJK, für die auch Tischtennis-Legende Jörg Roßkopf in seine alte Heimat zurückkehrt – mit anschließender Autogrammstunde.

Ab 16 Uhr sorgen die Can-Gurus dann noch einmal für Party-Stimmung. Die Gruppe um die Münsterer Sue Ferres (Violine) und Steffen Huther (Gitarre) hat sich auf Folk-rock „abgeschmeckt mit den Gewürzen Afrikas, der Karibik, den fernen Regionen Asiens und Australiens“ spezialisiert, wie sie es selbst beschreiben. Dabei heraus kommt eine unwiderstehliche Mischung, die ein ereignisreiches Wochenende würdevoll ausklingen lässt. Um sich schon mal ein bisschen auf das musikalische Rahmenprogramm einzustimmen, finden Interessierte auf der Internetseite www.muenster-hessen.de einige Videos von den Top-Acts der Gewerbeschau. (tm)

Quelle: op-online.de

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