Münster

Nachmittag mit Säure und Schauspielerei

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Der Chor der Münsterer John-F.-Kennedy Grundschule eröffnete das Programm

Zum traditionellen Tag der offenen Tür hatte die kooperative Gesamtschule auf der Aue am Freitagnachmittag eingeladen. Schüler, Zahlreiche Eltern und Lehrer füllten rasch die Eingangshalle.

Münster (ap) - „Wir freuen uns, dass wir die ganze Vielfalt unserer Schule vorstellen können“, erläuterte Schulleiterin Sabine Behling-Schmidt.

Das Programm wurde, wie in den vergangenen Jahren, vom Chor der Münsterer John-F.-Kennedy-Grundschuleeröffnet. „Da haben die jetzigen Grundschüler Gelegenheit, ihre zukünftige Wirkungsstätte ganz unbefangen kennen zu lernen und schon einmal ein paar Eindrücke zu gewinnen“, führt die Schulleiterin aus. Nach der stimmgewaltigen Begrüßung durch den Chor unter Leitung von Odette Schleger gab es ein breites Spektrum schulischer Aktivitäten zu entdecken.

Rotkohlsaft, Natronlauge und Waschmittel statt Heften und Büchern auf dem Schultisch – in den naturwissenschaftlichen Räumen warteten spannende Experimente auf die Kinder. „Im Versuch können wir feststellen, wie sich Flüssigkeiten verfärben und daraus entnehmen, ob es sich um Säuren oder Basen handelt“, erklärte Elisabeth Gück als betreuende Fachlehrerin. Hinter großen Schutzbrillen staunten Kinderaugen, welche Auswirkungen eine kleine Menge einer Chemikalie haben kann.

Die für ihre besondere musikalische Ausrichtung bekannte Schule hatte mit Hilfe von Schülern aller Altersstufen auch auf diesem Gebiet einiges zu bieten: Die Schulband sorgte mit einem beschwingten Sound für gute Stimmung bei den zahlreichen Zuhörern. Etwas klassischer ging es bei der offenen Probe des Nachwuchsorchesters und der Musikklassen zu. „Wir möchten den musikalischen Austausch mit allen Schulen im Schulverbund pflegen und planen deshalb auch wieder einen gemeinsamen Auftritt“, erläuterte die Leiterin die musikalischen Ambitionen ihrer Schule.

„Wollt ihr beim englischen Mitmachtanz dabei sein“ – die Klasse 5GC gab sich Mühe, Interessenten für den sorgfältig einstudierten Hokey-Cokey-Tanz zu gewinnen. Anstrengend, aber auf jeden Fall lustig – das war die Meinung unter den Tänzerinnen.

Dass im Rahmen der familienfreundlichen Schule auch Geschicklichkeit und Kreativität gefördert werden, war beim Stand der Nähschule von Eva Wassong zu beobachten. Schon seit drei Jahren bietet die Schule in nachmittäglichen Arbeitsgemeinschaften an, sich mit kniffliger Patchworktechnik zu beschäftigen.

Auf den weitläufigen Fluren des Schulgebäudes führten stolze Kinder ihre Eltern und Großeltern zu den einzelnen Aktionen, bei denen sie ihr Wissen und Können vorführen konnten. Da wurde auf Französisch gerappt, mathematische Knobeleien gelöst oder in der Theater-AG mit Ina Annett Keppel vorgesprochen. Wie immer war durch den aktiven Förderverein der Schule auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass der Tag der offenen Tür bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen konnte.

Quelle: op-online.de

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