Neubaugebiet Auf der Hardt

Im Inselviertel geht’s voran

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Neun Arbeiter sind derzeit mit der Fertigstellung des Bauabschnitts beschäftigt. Michael Mierzowski, Leiter der Abteilung Planung, Bau und Liegenschaften, Bürgermeister Walter Blank, Polier Harry Abels und Oliver Schulz vom Ingenieurbüro freuen sich, dass die Arbeiten bald fertig sein werden.

Münster - Schon längst ist Leben eingezogen in das Neubaugebiet Auf der Hardt in Münster.

Die meisten Familien haben ihre neu gebauten Häuser im sogenannten Inselviertel – die Straßen sind nach bekannten Inseln wie Sylt oder Amrum benannt – bezogen und fühlen sich im neuen Viertel mit einigen Grünstreifen rundum wohl. „Deshalb ist es jetzt soweit, auch den letzten Bauabschnitt anzugehen“, erklärte jüngst Münsters Bürgermeister Walter Blank und führte aus: „So lange noch viele Baulücken vorhanden waren, konnten noch nicht alle Straßen fertig gestellt werden, denn die Beläge hätten von den Baufahrzeugen Schaden genommen.“

Die Grundstücke der Gemeinde sind mittlerweile verkauft und nunmehr stehen auf den meisten Liegenschaften schmucke Häuser. Nur an der einen oder anderen Ecke werden noch neue Gebäude hochgezogen, so dass nun auch der Abschluss der Straßenbauarbeiten Gestalt annimmt. Momentan werde in der Föhrer Straße gearbeitet, danach folge die Borkumer Straße und der Helgolandring, sagte Michael Mierzowski, Leiter der Abteilung Planung, Bau und Liegenschaften.

Das Erscheinungsbild der Straßen soll dem der bereits vorhandenen Bebauung angepasst werden: Die Stichstraßen werden ockerfarben gestaltet, die Föhrer und die Borkumer Straße erhalten derweil Kopfsteinpflaster in Grau und Rot. Der Helgolandring bekommt, wie auch die Sylter und die Amrumer Straße, seine endgültige Asphaltdecke. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 362.000 Euro.

Der Straßenbelag fehlt noch: In der Föhrer Straße soll Kopfsteinpflaster in Grau und Rot gelegt werden.

Ein wichtiges Anliegen der Gemeinde sei es, die Anwohner immer rechtzeitig darüber zu informieren, was vor ihrer Haustüre passiert, so Blank. „Wir haben eine Eigentümerversammlung im Feuerwehrhaus einberufen, damit jeder weiß, was genau geschieht. Der Helgolandring muss für die Asphaltarbeiten etwa einen Tag voll gesperrt werden. Die Anwohner müssen natürlich rechtzeitig wissen, wann sie ihre Autos umparken müssen“, führte der Münsterer Bürgermeister aus. Zudem halte die ausführende Baufirma Strassing Limes die Nachbarschaft mit Infobriefen auf dem Laufenden.

Spätestens Ende November soll der letzte Bauabschnitt dann abgeschlossen sein. Das hat sich zumindest Abteilungsleiter Mierzowski zum Ziel gesetzt: „Dann hätten wir insgesamt 6 700 Quadratmeter Asphaltschicht, 1 600 Quadratmeter Betonpflaster und 1 100 Quadratmeter Kopfsteinpflaster im letzten Bauabschnitt verlegt“, rechnet Mierzowski vor. Bis zum Anblick des endgültigen Erscheinungsbilds im neuen Wohngebiet bedarf es also nur noch ein paar Wochen Geduld. 

(dani)

Quelle: op-online.de

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