Ende Oktober sollen sie befahrbar sein

Neue Brücken nehmen Gestalt an

+
Die Brücke in der Bahnhofstraße hat bereits ihren Betonbelag, die Seitenstreifen müssen allerdings noch befestigt werden. Auch hier soll die Einweihung im Oktober sein.

Münster - Die Neubauten der beiden Brücken am ehemaligen Juz in der Bahnhofstraße und am Max-Bock-Heim machen gute Fortschritte. Die wichtigsten Bauabschnitte sind abgeschlossen, wie sich bei einem Ortstermin zeigte. Ende Oktober sollen beide Brücken wieder begehbar sein.

Rückblick: Die Brücke über den Stiegelgraben hinterm Max-Bock-Heim war so katastrophal, dass selbst Fußgänger sie nicht mehr gefahrlos hätten queren können. Bürgermeister Gerald Frank ließ sie daher vor über zwei Jahren sofort sperren. Schlechte Nachrichten für viele Kleingärtner, die Trecker und anderes schweres Gerät in ihren Gärten hatten: Die Fahrzeuge saßen auf der nun entstandenen „Insel“ fest, denn auch auf der anderen Seite des Geländes am Max-Bock-Heim befindet sich lediglich eine Holzbrücke für Fußgänger. Ein Zustand, der schnell zu Unmutsbekundungen seitens der Betroffenen führte.

Doch für dieses Problem fand sich schnell eine kreative Lösung: Per Kran wurden die Fahrzeuge der Gärtner in einer spektakulären Aktion bei strömendem Regen über den Stiegelgraben ans andere Ufer gehievt. Ende Oktober vergangenen Jahres wurde dann eine Behelfsbrücke aus Stahl angemietet, die den Kleingärtnern wieder einen leichteren Zugang zu ihren Gärten ermöglichte. Die ist nach Fertigstellung der neuen Brücke bald überflüssig und kann wieder abgeholt und an anderer, benötigter Stelle wieder errichtet werden. Mit einem Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro vom Wasserverband Gersprenz und Baukosten in Höhe von insgesamt rund 194.000 Euro wurde die neue Brücke sogar günstiger als geplant.

Auch die neue Brücke am ehemaligen Jugendzentrum, jetzt Kindertagesstätte, bleibt mit Kosten von rund 185.000 Euro weit unter den ursprünglich kalkulierten 272.600 Euro. Auch an diesem Übergang waren die Brückenlager im Laufe der Jahre in arge Mitleidenschaft gezogen worden. Eine Reparatur hätte sich bei diesem Bauwerk ebenfalls auf die Zeit nicht ausgezahlt. Bürgermeister Gerald Frank drängte auf nachhaltigen Neubau und bekam vom Gemeindeparlament dafür auch schnell die notwendige Zustimmung. (tm)

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare