Neuer Mann an TV-Spitze

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Der geschäftsführende Vorstand des TV Münster (von links): Christiane Coutandin (stellvertretende Vorsitzende), Marcus Reinold (stellvertretender Vorsitzender), Wilhelm Otten (Vorsitzender), Elli Stork (stellvertretende Vorsitzende), Brenda Pfeifer (Rechnerin und Leiterin der Geschäftsstelle), Harald Stork (Rechner) und Jürgen Beck (Rechner).

Münster - (ale) 77 Mitglieder waren in die vereinseigene Halle gekommen, als der Turnverein zu seiner Jahreshauptversammlung eingeladen hatte.

An der Spitze des mit seinen rund 1 000 Mitgliedern größten Verein Münsters gab es einen Wechsel: Wilhelm Otten löste Harald Stork im TV-Chefsessel ab – sechs Jahre lang hatte Stork die Geschicke des TV geleitet. „Ich denke, es hatte auch viel mit der Anerkennung der Leistungen von Harald Stork zu tun, dass so viele Mitglieder da waren“, meint der neue Chef Wilhelm Otten.

„Vor allem ist sehr erfreulich, dass zahlreiche jüngere Mitglieder zwischen 18 und 35 Jahren zum Treffen vorbeigekommen sind“, meinte der Pressesprecher des Turnvereins, Jens Stork. Sogar rund zehn nicht-wahlberechtigte Jugendliche unter 18 Jahren waren in die Halle des Vereins gekommen.

Der neue Vorsitzende ist kein Unbekannter im Verein und kennt auch die Vorstandsarbeit bereits seit langem: Mit einer Unterbrechung arbeitet Wilhelm Otten seit elf Jahren in der Führungsriege des TV mit. „Ich habe gesagt, dass ich mich ganz vorne im Verein engagiere, wenn ich beruflich wieder nach Darmstadt komme und das ist jetzt eingetreten“, sagt Otten.

Der neue geschäftsführende Vorstand setzt sich nun folgendermaßen zusammen: Christiane Coutandin (stellvertretende Vorsitzende), Marcus Reinold (stellvertretender Vorsitzender), Wilhelm Otten (Vorsitzender), Elli Stork (stellvertretende Vorsitzende), Brenda Pfeifer (Rechnerin und Leiterin der Geschäftsstelle), Harald Stork (Rechner) und Jürgen Beck (Rechner). Gewählt wurde für die nächsten zwei Jahre Amtsdauer.

Im vergangenen Jahr hat der Verein die 1 000-Mitglieder-Marke wieder überschritten. „Darunter sind allein 600 Jugendliche und Kinder“, ergänzt Wilhelm Otten. In sechs Abteilungen gliedert sich der TV – von den großen, „Turnen“ und „Wettkampf“, bis zu den Handballern und Tischtennisspielern. Natürlich hat der neue Chef Ziele und Pläne: „Einer davon ist, die Kommunikation zwischen den Abteilungen weiter zu verbessern“, sagt Otten. An den Übergängen zwischen den Altersgruppen will er weniger Mitglieder verlieren: „Wir haben vom Kinderturnen bis zu den Senioren alles im Angebot, um die Mitglieder auch dazwischen im TV zu halten.“

Quelle: op-online.de

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