Neuer Standort für Altglascontainer

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Alle Interessen unter einem Dach und die Container am neuen Standort – die Lösung am Bauhof gefällt allen Beteiligten.

Münster (tm) - Die Anliegen von Kindern sind stets von besonderer Bedeutung. Und wenn kleinen Jungen und Mädchen Gefahr droht, sehen alle Zuständigen ihre Verantwortung.

So ist es auch in Münster, wo Glascontainer in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kindertagesstätte „Im Rüssel“ für Unbehagen sorgten. „Als wir im vergangenen Herbst mit den Kindern gemeinsam das Laub wegräumten und diese begeistert in die am Boden aufgehäuften Blätter griffen, mussten wir feststellen, dass die Kinder nicht nur buntes Laub, sondern auch scharfkantige Glasscherben in den Händen hielten“, erinnert sich Leiterin Petra Becker sorgenvoll. Schnell waren die Eltern über die Scherben, die schon länger für Unruhe gesorgt hatten, informiert. „Schon der Weg zur Kita war manchmal ein Problem, da der Gehweg voller Scherben lag und manch ein Fahrradreifen musste daran glauben. Zudem zogen die Container im Sommer scharenweise Wespen an“, erläutert Diana Kraus, die ihren Sohn ungern an der Sammelstelle vorbei gehen ließ.

Im Herbst wurde deshalb das Gespräch mit der Gemeindeverwaltung gesucht. „Uns war es sehr wichtig, eine gemeinsame und für alle zufrieden stellende Lösung zu finden“, fasst Norbert Schewe, Erster Beigeordneter (CDU), der sich gemeinsam mit Bürgermeister Walter Blank der Sache angenommen hatte, die Sachlage zusammen. Er sagt: „Die Sicherheit von Kindern hat für uns absolute Priorität.“

Gemeinsam wurde nach einer Variante gesucht, die sowohl die Kindertagesstätte entlastet, es den Anwohnern aber weiterhin ermöglicht, ihr Altglas auch zu Fuß zu den Containern zu bringen. „Mit der Umsetzung der Altglascontainer an den Bauhof haben wir eine gute Lösung gefunden“, freut sich Schewe, der hervorhebt, dass sie dort gut im Blick der Bauhofmitarbeiter sind und sie zudem etwas zurückgesetzt vom Gehsteig stehen, wodurch eine Beeinträchtigung der Fußgänger vermindert werden konnte. Auch die Kinder und ihre Eltern sind zufrieden und haben gleich nach dem Umzug der Container schon den neuen Standort genutzt.

„Nun haben wir unsereRuhe vor Scherben und Wespen und unsere Kinder können wieder ungefährdet spielen“, freut sich Kraus gemeinsam mit dem Team über den mit der Gemeinde gefundenen Konsens.

Quelle: op-online.de

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