Familienzentrum St. Michael

Jetzt mit Erkennungszeichen

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Sie freuen sich über das neue Schild, das aufs geförderte Familienzentrum hinweist (von links): Marietta Geist, die Leiterin der Einrichtung, Pfarrer Bernhard Schüpke und Bürgermeister Walter Blank.

Münster - Die Familienzentren in Hessen werden immer bekannter. Seit 2011 werden sie vom Sozialministerium mit jeweils bis zu 12 000 Euro gefördert. Mehr als 100 Einrichtungen sind derzeit im Programm, zu dem auch das katholische Familienzentrum St. Michael in Münster gehört.

Weiterentwickelt hat sich die damalige Kindertageseinrichtung bereits 2009 bis 2011, als sie als eine der ersten Kindertagesstätten an dem Projekt des Bistums Mainz „Von der Kita zum Familienzentrum“ teilgenommen hat. Für die Diözese Mainz zeichnen sich Familienzentren vor allem dadurch aus, dass sie Angebote mit Blick auf Familien entwickeln. Das bedeutet unkomplizierte und niedrigschwellige Unterstützung, Beratung und Bildungsangebote. Auch die Haltungen der Mitarbeiter ändern sich von „Kindzentrierung“ zu „Familienzentrierung“ und die Eltern werden so als Partner in der gemeinsamen Verantwortung für ihr Kind wahrgenommen.

Darüber hinaus zeichnet sich ein Familienzentrum durch ein gemeinsames Engagement von Eltern, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus und wirkt so über eine Pfarrgemeinde hinaus als ein aktiver Kooperationspartner im Sozial- und Pastoralraum. So war für die Münsterer Einrichtung die „Vorarbeit“ gewissermaßen schon geleistet, als man sich 2012 um die weitere Förderung durch das Landes Hessen bewarb. Man ist stolz, dass die Fördergelder vom Sozialministerium auch für das Jahr 2013 bewilligt wurden. Gleich neben der Eingangstür weist jetzt ein Schild darauf hin, dass das Haus nun auch ein gefördertes hessisches Familienzentrum ist.

Quelle: op-online.de

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