Nicht nur Biker sammeln für Kinder in Rumänien

Münster (tm) - Mick Lunkenheimer und Reiner Henniger, Inhaber der SOS Motorradbekleidung GmbH, riefen vor 15 Jahren, angestoßen durch Berichte über unhaltbare Zustände in rumänischen Waisenhäusern und Kliniken, ihr Projekt „Biker grenzenlos für Kinder“ ins Leben.

Damals fuhren sie mit zwei Lastwagen voller Hilfsgüter nach Rumänien. Die dankbare Aufnahme im Dorf Remedi zeigte ihnen, dass ihr Engagement keineswegs ohne Wirkung blieb. Dies spornte sie an, weiterzumachen, und so konnten bislang über 115 Tonnen Hilfsgüter, bestehend aus Bekleidung, Spielzeug und medizinischem Gerät gesammelt werden. Dankbare Abnehmer fanden diese unter anderem in einem Kinderheim für kriegsinvalide Kinder in Zagreb, aber auch das Obdachlosenheim Darmstadt sowie Projekte in Osteuropa wurden so mit Erfolg unterstützt.

Diese Aktion will „Biker grenzenlos für Kinder“ fortsetzen mit einer Hilfslieferung für Kinder im rumänischen Balan. In diese entlegene Region im östlichsten Teil Transsilvaniens verirren sich kaum Hilfstransporte, was die Notwendigkeit eben dort zu helfen, noch unterstreicht.

Es fehlt oft an den einfachsten Dingen

Es fehlt oft an den einfachsten Dingen. Kinder, die in Sandalen durch den Schnee stapfen oder frierend nur in schlechter Winterbekleidung in die Schule laufen, sind dort die Regel. Dass bisher jeder Transport von den Initiatoren persönlich geleitet wurde, sorgte immer für einen großen Vertrauensbonus bei den Spendern. Auch jetzt wird wieder dafür gesorgt, dass alle Spenden ihren Weg zu den Hilfsbedürftigen finden. Lunkenheimer und Henniger bitten deshalb um die Mithilfe möglichst vieler großzügiger Spender.

Gesammelt werden Erwachsenen- und Kinderbekleidung sowie Schuhe, Wolldecken und Bettwäsche. Es wird darum gebeten, die Spenden platzsparend in Kartons, nicht in Tüten, zu verpacken. Die Aktion läuft am Samstag, 10. Dezember, von 11 bis 16 Uhr im SOS Motorradbekleidung, Goebelstraße 5, s 06071 62910. Weitere Infos unter www.sosmotorradbekleidung.de

Die Aktion wird von den Geschäftsinhabern ausschließlich mit privaten Geldern finanziert. Da die Kosten in den letzten Jahren explodiert sind, bitten Lunkenheimer und Henniger darum, einen Euro auf jedes Paket zu kleben.

Quelle: op-online.de

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