In Pedale treten für Punkte

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Auch Kinder schaffen die 20-Kilometer-Strecke spielend. Hier bekommt Frederick Frühwein seine Medaille.

Münster ‐ Gut 200 Fahrradfahrer ließen es sich am Samstag nicht nehmen, der Einladung des Vereins Radsport Münster zu folgen und eine Strecke von 20 Kilometern zu radeln. Von Jasmin Frank

„An der Tour nehmen hauptsächlich Mitglieder der hiesigen Ortsvereine teil, aber auch einzelne Familien oder Gruppen sind dabei. Die Vereine bekommen pro Fahrer, der eine Strecke zurückgelegt hat, einen Punkt und der Verein mit den meisten Punkten gewinnt“, erläutert Peter Weber das Prozedere. Er hat die 20-Kilometer-Strecke ausgesucht.

Das ganze Jahr über merkt er sich bei seinen eigenen Touren interessante Routen und entscheidet dann zu Fronleichnam, welche Strecke ausgewählt wird. „Wichtig ist ja die Abwechslung, denn wir wollen nicht immer wieder das Gleiche anbieten. Dieses Jahr gab es kurz vor dem Start noch ein Problem: Der Waldweg wurde von einem umgestürzten Baum blockiert“, informierte er. Doch nachdem er mit Förster Peter Sturm Kontakt aufgenommen hatte, war der riesige Laubbaum rasch beseitigt und das 38. Volksradfahren konnte problemlos absolviert werden.

„Für mich ist Münster noch immer meine Heimat“

Eine Konkurrenz um die Punkte herrscht in Münster zwischen den Vereinen nicht vor. An einem der vielen gut besetzten Tische auf dem Freizeitgelände, auf dem das Waldfest des Vereins die Radler nach dem Sport zur Stärkung lockt, sitzt eine bunt gemischte Gruppe zusammen: „Wir kommen aus unterschiedlichen Orten und fahren für verschiedene Vereine. Das machen wir schon seit Jahren so, und es macht uns viel Spaß“, erzählt Johann Wandinger, der als Münsterer für den FSV unterwegs ist.

Sein Kollege Edgar Roßkopf wohnt mittlerweile in Schaafheim und startet für den AGV. „Für mich ist Münster noch immer meine Heimat und weil ich privat viel Fahrrad fahre, mache ich hier immer mit. 100 Kilometer sind für mich kein Problem, vor allem nicht auf meiner Lieblingsstrecke am Main entlang nach Frankfurt, bei der ich heimwärts immer auf dem alten Handwerkerweg radle.“

Quelle: op-online.de

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