Pfadfinder schwingen den Malerpinsel

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Die „Holzwürmer“ von den Münsterer St.-Georgs-Pfadfindern: Markus, Tim und Sascha passen eine der letzten Paneele in die Holzdecke des neuen Pfadfinderraumes ein.

Münster (tm) - Jeden Tag eine gute Tat, und manchmal auch eine mit Eigennutz: Im katholischen Pfarrzentrum legen die St. Georgs Pfadfinder, Stamm St. Michael Münster, nun selbst mit Hand an.

Sie hatten viele Jahre im Keller des Pfarrzentrums einen weiteren Gruppenrraum, der vielen Pfadfindern als legendärer „Erik´s-Keller“ in Erinnerung geblieben ist. Leider musste der aus Brandschutz-Gründen als Gruppenraum aufgegeben werden und kann nur noch als Lager für die Zelte dienen. Durch Rückbau im Erdgeschoss des Pfarrzentrums wurden nun der kleine Pfadfinderplatz und zwei Materiallager wieder zu einem großen Raum vereinigt, den die Pfadfinder für ihre Gruppenstunden nutzen können.

Da aber das Pfarrzentrum, das vor rund 100 Jahren als Schwesternhaus gebaut wurde, in die Jahre gekommen ist, stehen eine Menge Reparatur- und Renovierungsarbeiten an, bei denen auch die neuesten Brandschutzbestimmungen zu berücksichtigen sind. Zwischenzeitlich waren die Grundsanierungen und Elektroinstallationen in dem neuen Raum so weit fortgeschritten, dass die Handwerker der St. Georgs Pfadfinder mit dem Einbau einer Holzdecke beginnen konnten. Die Arbeiten machten zunächst schnelle Fortschritte, bis sich bei der Montage der Unterkonstruktion unerwartet technische Probleme ergaben: Der neue Raum befindet sich zum Teil im Altbau und zum Teil im Anbau des Pfarrzentrums, und die ursprüngliche Decke im älteren Bereich des Raumes bot nicht genug Halt, um die Holzdecke sicher zu tragen. Nach einigen Gesprächen mit dem Architekten des Pfarrzentrums und einem Schlosser konnte eine sichere Lösung zur Befestigung gefunden werden, und die „Holzwürmer“ der Pfadfinder setzen nun zügig ihre Arbeiten am Unterbau der Holzdecke fort.

Als weitere Arbeiten stehen nun ein neuer Bodenbelag und Türen an; und weil beides im Pfarrzentrum einheitlich sein soll, wird dies von Fachfirmen erledigt. Die Pfadfinder wollen aber nicht untätig herumsitzen und eine Zwangspause einlegen. Nun suchen sie eine passende Tapete aus und wollen mit dem Tapezieren beginnen, so dass sie hoffentlich bald ihren neuen Raum beziehen können.

Quelle: op-online.de

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