„Pittler ProRegion Cup“ des SV Münster

Turnier mit talentierten Jung-Kickern

+
Die F-Junioren des SV Münster wurden Turnierzweiter.

Münster - Zu den wichtigsten Feststellungen eines jeden Turnierorganisatoren zählt – in welcher Sportart auch immer – jene, dass alle angemeldeten Mannschaften da sind.

Insofern durfte Sylvia Tautz, im Jugendförderkreis des SV Münster federführend betraut mit der Planung des „4. Pittler ProRegion Cup“ in der Gersprenzhalle, gleich sechsmal durchatmen: Bei einem halben Dutzend Turniere mit jeweils acht Teams sagte kein einziger Klub kurzfristig ab. 48 Mannschaften mit mehr als 400 Spielern füllten somit am Freitag, Samstag und Sonntag Münsters größte Indoor-Sportstätte.

„Es ist alles super gelaufen, weder aus sportlicher noch aus organisatorischer Sicht kann man mehr bieten“, meinte Tautz. Trotz gleichzeitig stattfindender Hallenkreismeisterschaften bekam sie ihre Teilnehmerfelder in den Altersklassen G, F, E, D, C und B durchweg voll. Als Erfolgsrezept nannte sie „passende Gruppenstärken, tolle Spiele, lizenzierte Schiedsrichter, super Catering und freundliches Personal“. Ganz wichtig sei auch das finanzielle Engagement des Namensgebers der Turniere, der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH aus Langen. „Ohne sie wäre ein solches Event kaum möglich.“ Schließlich will der Jugendförderkreis bei seinen Veranstaltungen unter dem Strich schwarze Zahlen erwirtschaften, um den Nachwuchs-Fußball beim SV Münster unterstützen zu können.

Das taten bei der vierten Auflage auch Dutzende Eltern und sonstige Helfer, die Kuchen backten oder Dienste übernahmen. Premiere hatte im Foyer der Halle die Tombola – hier hatte sich für den Förderkreis Astrid Humml stark eingebracht und ein großes Sammelsurium an Preisen organisiert. Hierzu trug auch die finanzielle Unterstützung der Vereinigten Volksbank Maingau deutlich bei.

In sportlicher Hinsicht lief es für den Gastgeber ebenfalls gut. Das am Freitag gegen 23 Uhr beendete B-Junioren-Turnier gewann der SVM selbst, ließ dabei die Spvgg. Neu-Isenburg und Viktoria Griesheim hinter sich. Am Samstag ging es schon früh los, da gleich drei der sechs Turniere des Wochenendes angesetzt waren. Bei den F-Jugendlichen siegte die SG Rosenhöhe vor dem SV Münster. In der Gruppenphase hatte Münster die Offenbacher noch mit 1:0 besiegt, im Finale siegte dann die SGR. Trainer Hans-Peter Euler war dennoch einverstanden mit dem Auftreten seiner Spieler: „Es macht einfach Spaß, die Entwicklung der Jungs zu sehen.“ Manche kickten bei ihm bereits seit fünf Jahren. Weil dieser Teil der SVM-F-Junioren für sein Alter schon sehr stark ist, bildet er im aktuellen Ligabetrieb bereits die E4 und misst sich dabei mit älteren Kindern. Beim „Pittler ProRegion Cup“ trat man mal wieder gegen andere F-Junioren an. „Einige haben einfach Talent“, deutete Euler an, dass aus diesen Kindern in einigen Jahren starker Nachwuchs für die älteren Juniorenteams des SVM erwachsen könnte.

Bilder: Pittler ProRegion Cup des SV Münster

Bei den E-Junioren setzte sich derweil Viktoria Griesheim an die Spitze, bei den C-Junioren Viktoria Dieburg. Am Sonntag starteten die G-Junioren, bei denen aus pädagogischen Gründen offiziell kein Erstplatzierter gekürt wurde. Sehr wohl war dies hingegen bei den D-Junioren der Fall, die das Turnier-Wochenende abschlossen: Hier setzte sich der FV Sprendlingen durch.

Unter den Besuchern in der Gersprenzhalle war auch SVM-Vorstandsmitglied Dieter Huther. Er informierte darüber, dass das Kunstrasen-Kleinfeld am Mäusberg, das neben dem schon fertigen Kunstrasen-Großfeld noch im Entstehen ist, voraussichtlich Ende März fertig werde und ab April bespielt werden könne.

Das trifft sich gut: Am 29. und 30. April sowie am 1. Mai finden auf dem Sportgelände des Vereins wieder der „H&L Anlagenbau Cup“ sowie der „Fraport Cup“ statt – bis dahin wird das neue Kleinfeld zur Verfügung stehen, das insbesondere von den G-Jugend genutzt werden soll. Auch das neue Kunstrasen-Großfeld erleichtert dann die Durchführung der beiden Turniere: Trotz der großen Zahl an teilnehmenden Mannschaften können die Wartezeiten zwischen den Spielen recht kurz gehalten werden. (jd)

Quelle: op-online.de

Kommentare