Viele besuchen das Fest des Kerbburschenjahrsganges am Freizeitzentrum

Bei „Promis“ Waldtheke gerockt

Bei schönem Wetter immer ein Anziehungspunkt: Das Waldfest im Münsterer Freizeitzentrum. - Foto: Just

Münster - Das Waldfest im Freizeitzentrum ist eine sichere Bank für jeden, der in den Wonnemonat reinradeln will und eine Station zum Füllen der Akkus mit Essen und Getränken sucht.

Seit über 20 Jahren wird es von den „Promis“ und damit einem Münsterer Stammtisch und Ortsverein ausgerichtet.

Ein Anliegen des ehemaligen Kerbburschenjahrgangs von 1984 ist es, für alle Altersgruppen attraktiv zu sein und jeder Generation etwas zu bieten. So gab es für die Kleinsten Ponyreiten und Kasperletheater, auf die Großen wartete reichlich Musik und als Besonderheit die längste Waldtheke in Münster und Umgebung. Für die Unterhaltung wurde ein Konzept mit einer offenen Bühne entwickelt. Jeder, der mochte, konnte nach Voranmeldung zwei, drei Lieder spielen oder singen. In Zeiten, in denen viele Sänger und Gruppen eine Plattform suchten, zeigte sich das als gute Idee. Falls die Interessentenzahl einmal etwas kleiner sein sollte, macht das nichts, da die Promis in ihren Reihen ebenfalls Musiker haben.

Ob es für die Zukunft noch Pläne und Veränderungsmöglichkeiten gibt, ging die Frage an den Organisatorenkreis. „Nein, die Sache ist eingespielt“, lautete die Antwort. Modifizieren ließe sich höchstens bei den Arbeitsplänen und -zeiten. Obwohl die Konkurrenz mit anderen Festen und Veranstaltungen eher zu- als abnimmt, können die „Promis“ mittlerweile auf ein Stammpublikum bauen. In der Regel sind das Durchreisende, die mit ihrem Fahrrad gleich mehrere Feste besuchen. „Das Kommen und Gehen bringt einen tollen Charakter“, sagt Mike, einer der Strippenzieher beim Jahrgang 1965/66.

Das jährliche Waldfest ist die einzige öffentliche Veranstaltung der „Promis“. Früher war es noch mit einer Rocknacht verbunden, die wegen Vandalismus und Ausschreitungen von meist Minderjährigen außerhalb des eingezäunten Geländes 2008 zum letzten Mal stattfand. Dafür hat man nun das Waldfest aufgepeppt. Ohne „Rock in den Mai“ ist zwar etwas weniger zu tun als früher, dennoch organisiert sich kein Fest von alleine. Mit Hilfe der Partnerinnen wird die Sache aber gestemmt. Die meisten Helfer sind so passioniert dabei wie Kai Heckwolf. Der stand beim Waldfest an der Zapfanlage. „Jetzt arbeite ich hier und nachher geht’s gleich weiter. Ich hab heute Nachtschicht.“ J mj

Quelle: op-online.de

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