Rekordergebnis an neuer Verkaufsstätte

Münster - (mj) „Dieses Jahr ist alles anders“, sagt Gabriele Kündiger, die Leiterin des evangelischen Kindergartens am Walter-Kolb-Platz. Gleich zwei Neuerungen und ein „ungewohnter Umstand“ gehörten zum Basar „Alles-rund-ums-Kind“, den traditionell der Förderkreis ausrichtet. Dieses Jahr fand die Veranstaltung zum ersten Mal in der Gersprenzhalle statt.

Organisatoren und Beschicker waren gleichermaßen begeistert, den soviel Platz und Helligkeit gab es bisher noch nie.

96 Tische konnte man stellen, in den Jahren zuvor in der TV-Halle waren stets nur um die 60 Tische möglich. Die gewohnte Stätte bei den Turnern gab man auf, da der TV aufgrund von Änderungen im Belegungsplan dem Kindergarten keinen Samstagstermin mehr anbieten konnte. Weiteres Novum ist, dass die Einnahmen im Kindergarten bleiben. Dies hängt mit dem kürzlichen Wasserschaden zusammen, der die Entkernung des Gebäudes nötig macht. Spendete man vorher einen Teil für karitative Zwecke, etwa für Clown-Doktoren, Kinderhospize, Frauenhaus oder DKM-Stiftung, fließt der Erlös diesmal in die teure Sanierung von der Bodenplatte bis zum Dach.

Der „ungewohnte Umstand“ ließ sich an den „Blauröcken“ festmachen, die dem Basar über die gesamte Verkaufszeit beiwohnen mussten. Aufgrund der jüngst festgestellten Defizite beim Brandschutz der Gersprenzhalle mussten laut Vorgabe gleich drei Feuerwehrleute der Münsterer Wehr das Geschehen im Auge behalten, um im Notfall eingreifen zu können. Deren Kosten hatte der Kindergarten ebenfalls zu tragen, was Leiterin Gabriele Kündiger aber gelassen nahm: „Rechnen wir die Hallenmiete und die Feuerwehr zusammen, entstehen die gleichen Kosten wie früher für das Anmieten der TV-Turnhalle.“

Stets aufmerksam sorgten Oberlöschmeister Horst Aldick und Löschmeister Sascha Schneider für Sicherheit. Sie schauten, dass die Notausgänge und die Fluchtwege frei sowie die Feuerlöscher jederzeit zugänglich blieben. Vor der Tür stand noch ein Feuerwehrfahrzeug, um für einen Erstangriff gewappnet zu sein. Das Ergebnis des Basars konnte sich sehen lassen: Insgesamt wurden 1 365 Euro erwirtschaftet. Das ist der höchste Betrag, den der evangelische Kindergarten je beim Basar „Alles-rund-ums-Kind“ erzielt hat.

Quelle: op-online.de

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