Zum sechsten Mal Live-Konzerte an der Gersprenz

„River Night“: Neue Band im Anglerheim

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Eine von fünf Bands auf der „6. River Night“ in Münster: Daisy und die Panzerknacker spielen in der Radsport-Halle am Bahnhof.

Münster - Fünf Bands treten bei der sechsten „River Night“ an der Gersprenz auf. Die Besucher erwarten kostenlose Live-Auftritte mit verschiedenen Musikrichtungen. Von Jens Dörr

Die „River Night“ in Münster bleibt sich treu: Auch bei der sechsten Auflage, die am Samstag, 10. März, ab 20 Uhr stattfindet, ufert die Musikveranstaltung nicht aus – trotz des guten Zuspruchs der vergangenen Jahre. Fünf Bands in fünf Locations nahe der Gersprenz spielen bei freiem Eintritt Live-Musik unterschiedlicher Genres. „Uns war immer daran gelegen, dass es übersichtlich bleibt“, sagt Ralf Schneider, selbst Musiker in diversen Gruppen und einer der Organisatoren der „Interessengemeinschaft River Night“. Auch mit Blick auf die Zukunft sagt er: „Ich glaube, dass es bei dieser Größe bleiben wird.“

Was konkret heißt: Rock, Schlager und Co. dürften auch künftig vor allem in jenen fünf Locations erklingen, die in diesem Jahr mit von der Partie sind. Dies ist zum einen der Verein Radsport, dessen Halle am Bahnhof zur kleinen Arena für Daisy und die Panzerknacker wird. Diese Band war bereits im vergangenen Jahr dabei, spielt Rockmusik.

Dem Beat und dem Rock"n‘ Roll verschrieben haben sich unterdessen The Boombusters, die im Wanderheim auftreten werden. Nur wenige Meter entfernt in der Langsmühle spielen die Can-Gurus „musica fantastica internationale“ und heben sich damit stilistisch von den anderen Gruppen ab. Die Can-Gurus haben unter anderem Geige und Akkordeon im Gepäck. „Wir gucken immer, dass die Band zur Location passt“, sagt Schneider. „In der Mühle etwa soll es etwas ruhiger zugehen, während in das etwas rustikalere Ambiente der Angler beispielsweise Rockmusik gut hineinpasst.“

So wirkt Musik auf unseren Körper

Tatsächlich wird im Anglerheim erneut gerockt – diesmal allerdings nicht mit den Münsterer Lokalmatadoren The Pins, die die „River Night“ mehrfach bereicherten. Stattdessen geben die Rediostix ihr Debüt bei der Veranstaltung, auf der die Bands grundsätzlich gratis spielen, als Gage lediglich das erhalten, was die Besucher als freiwillige Gabe in eine der Spendendosen – zu finden in allen fünf Veranstaltungsorten – werfen. Unterstützung erhalten die „River Night“-Macher nicht zum ersten Mal von der Sparkasse Dieburg.

Als fünftes musikalisches Angebot – untergebracht im „Minsderer Pilsstibbsche“ vis-à-vis des Bahnhofs – wurde Reiner the Voice gebucht, der unter anderem Peter-Maffay-Songs, aber auch Schlager aller Art darbietet. Erneut hat sich die Interessengemeinschaft das Programm überlegt und die Künstler den jeweils hinter den Locations stehenden Gastgebern vorgeschlagen. „Die finale Entscheidung über eine Verpflichtung liegt dann bei ihnen“, so Schneider.

Quelle: op-online.de

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